Freitag, 3. August 2012

Ready Player One



Ready Player One
von Ernest Cline


Seiten:
512 Seiten

Erschienen:
März 2012 im Penhaligon Verlag


Teil einer Serie?
Nein







Um was geht es?

Der verschwenderische Lebenswandel der Menschheit hat zu einer gewaltigen Energiekrise geführt. Im Jahr 2044 sieht es schlecht für die Weltbevölkerung aus. Armut und Arbeitslosigkeit dominieren das Leben der Menschen. Kein Wunder also, dass sich die Gesellschaft in die Cyberwelt OASIS flüchtet, wo sie ein paradiesisches Leben führen und alles sein können, was sie wollen.

Als der Schöpfer dieser Zuflucht stirbt und herauskommt, dass er einen großen Schatz irgendwo in dieser riesigen Onlinewelt versteckt hat, beginnt eine noch nie da gewesene Schatzsuche. Auch Wade Watts macht sich auf die Jagd und findet fast zufällig einen Hinweis. Doch nun ist er in großer Gefahr, denn jeder will den Schatz für sich. Wade muss untertauchen und eine lebensgefährliche  Jagd nach ihm und dem Schatz beginnt.



Was denke ich darüber?

Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, weil eine amerikanische You-Tuberin es vorgestellt hat. Es klang so spannend, dass ich es auch unbedingt lesen wollte.

Vorab sei gesagt, dass es in diesem Buch unter anderem auch um die Popkultur der 80er Jahre geht. Es werden viele Filme, Serien, Musikstücke und vor allem Spiele aus dieser Zeit erwähnt. Da ich erst Ende der 80er geboren wurde, ist dieser Teil der Kultur, ich möchte fast sagen Gott sei Dank, an mir vorbei gegangen. Trotzdem versteht man die Geschichte auch, selbst wenn man, wie ich, kaum einen der Filme oder Musiktitel kennt. Für jemanden, der diese Zeit aber kennt ist es sicherlich ein großes Erlebnis dieses Buch zu lesen.

Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und der Autor hat es wirklich geschafft, mich mit in die Cyber-Welt OASIS zu nehmen. Zwar ist das Buch mit mehr als 500 Seiten keine Kurzgeschichte, aber ich habe mich nicht gelangweilt, weil sich die Story endlos gezogen hätte. Wenn man zusammen mit Wade zwischen Realität und OASIS hin- und herspringt habe ich mich etwas an "Erebos" von Ursula Poznanski erinnert gefühlt, aber das war es auch schon mit den Parallelen zu diesem Buch.

Ernest Cline hat eine Welt und Personen erschaffen, die einen mitfiebern und mitfühlen lassen. Das Ende fand ich gelungen und sehr spannend.

Also, auch wenn man kein Kind der 80ern ist, oder sich mit der Popkultur auskennt, ist dieses Buch definitiv das Lesen wert. Man würde sonst wirklich etwas großartiges verpassen.

Bewertung:

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1 Kommentar:

  1. Ah, von dem Buch hört man eigentlich nur gutes. Schätze mal als Kind der Achtziger sollte ich es jetzt endlich mal auf meine Wunschliste setzten. :)

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