Mittwoch, 31. Oktober 2012

Happy ... was für ein Tag war das nochmal?!






es ist Halloween und endlich durfte ich mein Wichtelpaket aufpacken. Ich habe nämlich beim Halloweenwichteln von Saskia und Sandra teilgenommen und habe die liebe Conny als Wichtelmama bekommen.

DANKE CONNY!!!!!!!!

Ich freu mich total über diese wirklich süße Überraschung. Was zum Naschen, was zum Lesen und was zum Schnuppern. Das kann ja nur ein gemütlicher Abend werden.

Vielen lieben Dank liebe Conny für das tolle Paket, dass du für mich zusammen gestellt hast. Du hast meinen Abend gerettet.

Ich wünsche dir und deiner Familie einen schön gruseligen Abend!!

Tschuss











Neuzugänge-Mittwoch #9

 
wir haben die Hälfte der Woche schon wieder fast hinter uns. Am Horizont kann man schon langsam das Wochenende auftauchen sehen und um euch die Zeit bis dahin zu verkürzen habe ich hier die Neuzugänge dieser Woche.
 
 
God Game - Soren Jessen
(c) Gabriel Verlag

Dieses Buch hat mich doch sehr neugierig gemacht. Ich habe ein wenig im Frankfurter Hugendubel gestöbert und bin auf dieses Buch gestoßen. Das Cover sieht schon sehr cool aus. Bin sehr gespannt, wie das Buch ist.


Dark inside - Jeyn Roberts
(c) Loewe Verlag


Ich habe schon einiges über das Buch gelesen, das mich wirklich neugierig gemacht hat. Da musste ich das Buch ja einfach mitnehmen.



Pandemonium - Lauren Oliver
(c) Carlsen Verlag


Juhu! Ich habe es jetzt auch! Ich dachte eigentlich, dass die Fortsetzung erst im November rauskommt und war doch sehr überrascht, als ich in der Buchhandlung darüber gestolpert bin. Das Ende des ersten Teils hat mich so sehr aufgewühlt, dass ich unbedingt wissen muss, wie es weiter geht.
 
So das waren so ziemlich meine Neuzugänge für diese Woche. Nach der Arbeit werde ich voll Erwartung zu Hause mein Halloween-Wichtelpaket auspacken und mal schaun, welches Buch ich bekommen habe. Werde dazu dann aber noch einen extra Post schreiben.

Wünsch euch noch ein gruselig-schauriges Halloween
 
Tschuss







Montag, 29. Oktober 2012

GeTAGt

 
passend zur Jahreszeit hat mir die liebe Julia von Julia liest getaggt.
Danke dafür.
 
Das Thema ist: "Was ich am Herbst liebe". Da Ich weder Kälte noch nass kaltes Wetter mag musste ich doch ein wenig überlegen, bin ich ein paar Dinge gefunden habe, die ich am Herbst liebe.
 
1. Ich mag es, wenn die Blätter von Bäumen ein tiefes rot haben. Noch besser, wenn dann die Sonne scheint und die Blätter aussehen, als würden sie leuchten.
 
2. Das Rascheln und knacken von Blättern, wenn man über sie drüber läuft, finde ich sehr beruhigend.
 
3. Ich liebe es, wenn es nach Herbst riecht. Ich kann den Duft nicht mal richtig beschreiben, aber irgendwie löst er so ein Gefühl in mir aus, das mich wissen lässt, das dieses Jahr fast vorüber ist.
 
4. Ich mag diese Herbsttage, an denen die Sonne scheint uns es nicht mehr richtig heiß, aber auch noch nicht kalt ist.
 
5. Man kann endlich wieder baden gehen.
 
6. Es gibt wieder Gerichte, die man im Frühling und Sommer nicht essen kann / will. Zum Beispiel Raclette und selbstgemachte Suppen.
 
7. Ich kann mir nichts besseres vorstellen, als an einem regnerischen Samstag in Schlonzklamotten auf dem Sofa unter meinem Dachfenster zu liegen und zu lesen.
 
8. Ich kann endlich wieder meine Herbst- und Winterduftkerzen anzünden und es mir gemütlich machen.
 
9. Es gibt ein paar Filme, die schaue ich nur, wenn es draußen kalt ist. Manche Filme auch nur um die Weihnachtszeit, weil sie da am besten reinpassen.
 
10. Ich mag es, wenn man aus dem Fenster schaut und um einen herum aus allen Schornsteinen Rauch kommt. Das beweist mir, das ich nicht die einzige Person bin, der es kalt ist und die ihre Wohnung heizt.
 
Puh, das war jetzt schon nicht einfach. Ich bin eine Nieselprimel und brauche es warm und gemütlich. Kaltes Wetter kann ich so gar nicht leiden. Ich mag den Frühling lieber.
 
Da mir spontan keiner einfällt, den ich taggen könnte, überlasse ich es meinen Lesern selbst, ob sie uns erzählen wollen, was sie am Herbst lieben.
 
Viel Spaß dabei.
 
Tschuss

Freitag, 26. Oktober 2012

Casual Friday No. 13






wie gut, dass diese Woche rum ist!!!!


Note für diese Woche: 4-5

Song der Woche: "Where is my mind" von den Pixies


Was war das den für eine Woche? Ich wusste zwar schon am Wochenende, dass diese Woche nicht ganz so einfach werden würde, aber dass es dann so blöd wird war mir nicht klar.

Aber mal von Anfang an. Am Samstag war die Welt noch mehr als in Ordnung. Es war der erste Samstag seit 4 Wochen, dass ich mal nichts vorhatte und mit niemandem verabredet war. Ein tolles Wochenende, um sich zu entspannen und zu lesen, richtig? Falsch! Denn um Viertel nach 7 am Samstag morgen wurde meine Nachbarin eine Etage tiefer aktiv, wie ein Hamster im Rad und dachte sich wohl, es wäre der perfekte Tag, um früh das Haus zu verlassen. Also machen wir ordentlich Krach in der eigenen Wohnung und knallen dann die Haustür so zu, dass alle anderen Bewohner senkrecht im Bett stehen. Wirklich sehr rücksichtsvoll!

Wenigstens gab es am Samstag aber auch ein paar schöne Momente, denn das Wetter bei uns war wirklich umwerfend schön und ich habe die letzten warmen Sonnenstrahlen wirklich mehr als genossen. Als ich dann auch noch ein Brief vom Finanzamt in meinem Briefkasten fand war der Tag perfekt, denn ich habe mitgeteilt bekommen, wie viel ich als Steuerrückzahlung bekommen werde und das reicht auf jedenfall für einen schönen Wintereinkauf.

Doch damit war das entspannte Wochenende auch schon wieder vorbei, denn ich dachte, es wäre vielleicht an der Zeit, sich mal mit der privaten Ablage zu beschäftigen und das hat dann tatsächlich sehr viel mehr Aufwand bedeutet, als zu Anfang gedacht. Irgendwann hatte ich dann keine Lust mehr, was bedeutet, dass auf meinem Sofa im Moment keiner sitzen kann, weil meine Ablage darüber verteilt ist. :-)

Die restliche Arbeitswoche war eher nervig, denn sämtliche europäische Direktoren unserer Firma, sowie der oberste Boss und sein Sohn sind bei uns in der Firma eingefallen und haben uns mächtig auf Trab gehalten. Wie es immer so ist: "Immer auf die Kleinen und immer auf den Kopf". Da schaffte es sogar einer der Direktoren mir den Tag schon um Viertel nach 8 zu versauen. Das ist neuer Rekord!

An den Abenden zuhause konnte ich mich leider auch nicht richtig entspannen, denn immer, wenn ich etwas zu Ruhe kam fingen diese "Scheinzahnschmerzen" an, von denen ich euch ja schon erzählt habe. Da war an Lesen oder Ähnliches so gar nicht zu denken.

Heute früh hatte ich dann endlich einen Zahnarzttermin und war auf das Schlimmste vorbereitet. Und was erfahre ich? Mein Zahn hat wahrscheinlich eine Erkältung! Ja, so etwas gibt es tatsächlich. Mit dem Zahn an sich ist alles in Ordnung. Kein Loch - kein gar nichts. Aber er kann immer mal wieder wehtun. Zwar nicht schlimm, aber es ist etwas merkwürdig. Das Ganze soll aber wohl nach ein paar Wochen wieder von selbst weg gehen. Was für eine Erleichterung. Da kann ich jetzt auch wieder auf meine Bücher konzentrieren!

Heute war ich dann mit meiner Mutter und meiner Cousine in einem Einkaufszentrum unterwegs und wäre tatsächlich mehrfach fast von einer Eisenbahn überfahren worden. Nein, ich habe kein Fieber. In diesem Einkaufszentrum fährt eine Bimmelbahn, mit der man eine Runde durch das Einkaufszentrum drehen kann. Sehr intelligent ist das ja nicht, aber bitte.

So, dass war es von meiner chaotischen und etwas anstrengenden Woche.

Ich wünsche euch ein entspanntes und schönes Wochenende!

Tschuss

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Zu nichts zu gebrauchen

ihr habt bestimmt gemerkt, dass es im Moment recht ruhig auf meinem Blog ist. Das liegt vor allem daran, dass ich diese Woche irgendwie zu nichts zu gebrauchen bin.

Wer meinen letzten Casual Friday gelesen hat, der ahnt was mich beschäftigt. Meine "Scheinzahnschmerzen" sind immer noch da und lassen mir keine Ruhe.  Da ich ein Schisshase bin und den Zahnarzt hasse bin ich leicht nervös. Deshalb habe ich auch für Freitag einen Termin bei meinem Zahnarzt. Tja und mein hysterisches Hirn bildet sich jetzt natürlich das Schlimmste ein. 

Deshalb kann ich mich momentan einfach nicht aufs lesen konzentrieren. Ich hoffe doch schwer, dass das alles dann nach Freitag ausgestanden sein wird und ich dann endlich wieder mehr Blogger als Schisser bin.

Ich hoffe, ihr habt Verständnis und drückt mir für Freitag die Daumen.

Tschusss


Montag, 22. Oktober 2012

Wir polieren das Karma auf

 
ich habe jetzt schon auf verschiedenen Blogs den "Ein Baum für deinen Blog" Button gesehen, mich aber erst jetzt tatsächlich damit beschäftigt.
 
Ich finde, die Idee etwas zurück zu geben wirklich gut. Und wenn man dann auch noch sein Karma aufpolieren kann, umso besser :-)
 
Daher werde ich bei dieser Aktion mitmachen. Mein persönlicher "Baum-Favorit" wäre die Kiefer, zu Ehren meines ehemaligen Deutschlehrers Herr Kiefer, der zwar streng war, mir aber sehr viel beigebracht hat und mich mit seinen Weisheiten und Sprüchen auch heute noch jeden Tag begleitet.
 
Wer also jetzt also Interesse an dieser Aktion hat, kann sich gerne auf der Internetseite informieren.
 
Tschuss

Freitag, 19. Oktober 2012

Casual Friday No. 12

 
 
ihr ahnt es schon: ES IST FREITAG!!!!
 
 
Note für diese Woche: 2-3
 
 
Song der Woche: "Summer Feeling" von Kate Yanai
 
 
Diese Woche hat wirklich spannend und ereignisreich angefangen. Die Buchmesse war wirklich aufregend für mich. Was ich genau erlebt habe könnt ihr hier nochmal nachlesen - falls ihr es noch nicht gemacht habt ^^.
 
Nach diesem tollen Messebesuch am Samstag habe ich den Sonntag mit faulenzen und lesen zugebracht. Was soll man auch anderes machen?!
 
Ich hatte ja eigentlich darauf gehofft, dass die restliche Woche auch eher unspektakulär wird, aber irgendwie hat sich meine Hoffnung mal wieder in Luft aufgelöst.
 
Diese Woche sollten bei uns in der Strasse die Kanäle nachgeschaut und ggf. repariert und ausgebessert werden. Soweit so gut. Ich hatte mir auch schon gedacht, dass die ganze Sache nicht unbedingt geruchlos ablaufen würde, aber das es dann so müffelt dachte ich nun wirklich nicht.
Noch dazu dauerten die Arbeiten an zwei Tagen bis nachts um 12 Uhr und während der ganzen Zeit lief ein ziemlich lauter Kompressor, um die Arbeiter mit frischer Luft zu versorgen. Selbst mit Oropax war das Schlafen nicht einfach.
 
Und als ob eine unausgeschlafene Sabrina nicht schon schlimm genug wäre habe ich mich die ganze Woche mit "Schein-Zahnschmerzen" herumgeplagt. Es sind keine richtigen Schmerzen, aber es fühlt sich unangenehm an und das obwohl ich erst vor einem halben Jahr zur Routinekontrolle gegangen bin. Deshalb habe ich also versucht meinen Zahnarzt zu kontaktieren, der hat aber leider Urlaub, ebenso wie der Zahnarzt meiner Eltern. Jetzt kann ich wirklich vom Glück sagen, dass ich keine richtigen Schmerzen habe.
 
Durch dieses Zahndilemma habe ich es diese Woche irgendwie auch nicht zu einem richtigen Leseergebnis gebracht. Immer, wenn ich angefangen habe zu lesen, sind meine Gedanken zu diesen "Schein-Schmerzen" gewandert und sie waren wieder da. Wie soll man sich da auf Ursula Poznanski konzentrieren?
 
Die Krönung des Ganzen habe ich dann gestern Nachmittag erlebt.
 
Da ich bei der "Süßes oder Saures Wichtel Aktion" mitmache, habe ich gestern nach der Arbeit angefangen das Paket für meine zu wichtelnde zu packen. Dafür wollte ich mir online bei DHL eine Frankierung ausdrucken. Wie gut, dass ich mir damals, als ich in meine Wohnung gezogen bin auch einen Drucker zugelegt habe. Seit ungefähr 15 Monaten steht dieser Drucker originalverpackt in meinem Schlafzimmer und wartet auf seinen Einsatz. Höchste Zeit also ihn mal auszuprobieren.
 
Gesagt getan. Beim Aufstellen musste ich allerdings feststellen, dass ich für die Installation ein USB-Kabel brauche, dass aber im Lieferumfang nicht mit drin war. Gut, dass man mich vorher darüber aufgeklärt hat.
 
Ich habe mich also auf mein Rad gesetzt (das schon ein recht plattes Vorderrad hat) und bin zum nächstgelegenen Elektromarkt gefahren. Unterwegs ist mir dann auch noch das rote Plastikteil von meinem Rücklicht abgefallen, dass netterweise kurz darauf von einem Smartfahrer überfahren wurde. Sehr rücksichtsvoll.
 
Im Laden angekommen sagte mir der Verkäufer trocken, dass bei den Druckern nie ein USB-Kabel dabei sei und fragte mich, ob ich das denn nicht wüsste. Doch, jetzt schon!
 
Wie ihr seht, war diese Woche irgendwie so gar nicht entspannend. Gut das ich ein stressfreies Wochenende vor mir habe. Und bei dem sonnigen und warmen Wetter, das gemeldet ist, kann ich es auch sicherlich so richtig genießen.
 
Ich wünsche euch allen ein entspanntes und sonniges Wochenende.
 
Tschuss

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Neuzugänge-Mittwoch #7 & #8





vielleicht ist es ja dem ein oder anderen aufgefallen, dass es letzte Woche von mir keinen Neuzugänge-Mittwoch-Post von mir gab. Das hing vor allen Dingen mit den ganzen Urhebergeschichte zusammen, die in den letzten Wochen die Community verrückt gemacht hat. Aber da ich mittlerweile von vielen Verlagen das Okay bekommen habe bekommt ihr heute von mir die Neuzugänge der letzten 2 Wochen.


Vakuum - Antje Wagner
(c) Bloomsbury Verlag

 
Einige von euch haben dieses Buch bereits gelesen und durch eure Rezensionen bin ich auf "Vakuum" gestoßen. Der Klappentext klingt sehr vielversprechend und ich bin sehr neugierig, ob das Buch auch halten kann, was es verspricht.


Vollendet - Neal Shusterman
(c) Sauerländer Verlag
Dieses Buch habe ich in der Buchhandlung stehen sehn und das Cover hat mich sehr neugierig gemacht. Kein Wunder also, dass ich es mitnehmen musste.


Die unsterbliche Braut - Aimee Carter
(c) Mira-Taschenbuchverlag
Endlich ist der zweite Teil zu "Das göttliche Mädchen" da. Den ersten Band fand ich nicht ganz so beeindruckend, aber ich dachte, ich gebe der Reihe noch eine Chance.


Romeo für immer - Stacey Jay
(c) Egmont INK Verlag
Er ist endlich da! Der zweite Teil zu "Julia für immer". Mal schaun wie es in dieser Trilogie weiter geht.


Zu guter letzt habe ich mir auch noch das Buch "Die Treppe im See" von Ronald Malfi zugelegt. Da  ich vom Verlag nochee keine Erlaubnis zur Verwendung des Covers gegeben haben, werde ich das Buch hier ohne Cover erwähnen und dann wahrscheinlich auch ohne Cover rezensieren.

So, das war es mit den Neuzugängen. Was haltet ihr davon?

Tschuss

Einmal Buchmesse und zurück



wie ihr vielleicht schon gelesen habt war ich am Samstag auf der Buchmesse in Frankfurt. Meine erste Buchmesse überhaupt und für mich auf jeden Fall ein voller Erfolg, auch wenn ich um ein Haar nicht hingekommen wäre.
 
Eigentlich bin ich am Samstag morgen rechtzeitig aufgestanden und hätte noch mehr als genug Zeit gehabt mich fertig zu machen und mir ein bisschen Proviant zum Mitnehmen zu richten. Eigentlich! Denn Miss Trödelliese hat nichts besseres zu tun, als noch mal den Laptop anzumachen und noch ein bisschen auf Facebook zu surfen und zu spielen.
 
Um 10 Uhr sollte der Zug am Bahnhof losgefahren und ich würde mindestens eine Viertelstunde brauchen, um an den Bahnhof zu kommen und mir noch eine Fahrkarte zu ziehen. Das war mir durchaus bewusst, doch als ich das nächste Mal bei meinem Laptop auf die Uhr schaute musste ich feststellen, das es bereits Viertel nach 9 war und ich weder angezogen war noch die Brötchen zum Aufbacken in den Ofen geschoben hatte.
 
Und wie es nunmal so ist, wenn man im Stress ist und 5 Dinge auf einmal machen will: Es geht mit Sicherheit schief. Die Klamotten, die ich anziehen wollte waren verschwunden, das Cover des Buches, das ich zum signieren mitnehmen wollte war unauffindbar und nach allem Suchen war keine Zeit mehr, um die Brote zu schmieren.
 
Um 9:55 Uhr habe ich dann abgehetzt den Bahnhof erreicht, wo noch 3 Leute vor mir am Kartenautomat standen und sich wohl dachten: "Wir drücken einfach mal alle Knöpfe und schaun mal was passiert". Gerade noch so habe ich es mit Ticket in den Zug geschafft.
 
Endlich auf der Messe angekommen bin ich aus dem Staunen gar nicht mehr rausgekommen. Überall Bücher (auch wenn ich keine kaufen konnte :-( ). Ich glaube, ich war tot und im Himmel.
 
In dem ganzen Gewusel hatte ich schon Angst keinen anderen Blogger zu treffen und bin dann glücklicherweise bei der Ursula Poznanski Signierstunde dann doch auf zwei ganze nette Mädels gestoßen. An dieser Stelle viele liebe Grüße an Nikki von MoiMee und Nata von BeBubbly. Etwas später bin ich am Loewe Stand dann noch auf einen ganzen Haufen anderer ganz lieber Bloggerinnen gefallen. Es war wirklich super euch alle zu treffen und einige Mädels kennen zu lernen, deren Blog ich noch nicht kannte. Alleine dafür hat sich der Besuch gelohnt.
 
Und als Sahnehäubchen durfte ich noch ein signiertes Buch von Ursula Poznanski wieder mit nach Hause nehmen und ein Autogramm von Marie Lu, dass mir die liebe Nikki mitgebracht hat.  Danke nochmal!
 
Sehr spannend fand ich auch, die große Anzahl von Cosplayern in ihren Verkleidungen zu sehen. Bei all dem Schauen dachte ich sogar, dass sich jemand als Desiree Nick verkleidet hat, aber nein, es war die Echte. Und das in der Halle für Kinder- und Jugendbücher.
 
Da ich aber soviel mit laufen, schauen und quatschen beschäftigt war, habe ich nicht mal daran gedacht Fotos zu machen. Es tut mir leid. Aber auf anderen Blogs gibt es ja genug Eindrücke zu bestaunen.
 
Mit dem Mini-Bloggertreffen hätte der Messetag eigentlich gemütlich ausklingen können. Es war schon abgemacht, welchen Zug wir nach Hause nehmen mussten, damit meine gute Freundin Julia, die mich begleitet hat, noch rechtzeitig zu einem anderen Termin kommt. Wir hatten uns auch zeitig aus der Halle aufgemacht, um zur S-Bahn-Station zu kommen, aber leider haben wir uns irgendwo auf dem riesigen Messegelände verfranzt und sich damit einmal gepflegt im Kreis gelaufen.
 
Im Stechschritt haben wir es aber irgendwie zu unserem Zug und damit nach Hause geschafft. Zwar haben mir die Füße nicht so weh getan, dafür aber der Rücken.
 
Aber ich muss sagen. Das war es mehr als wert! Und ich hoffe doch sehr, dass ich all die netten Bloggerinnen auch nächstes Jahr wieder in Frankfurt sehen werde.


Ich wünsche euch einen guten Start in diese neue Woche!!
 
Tschuss

Montag, 15. Oktober 2012

Forbidden

  
von Tabitha Suzuma

Erschienen:
August 2011 im Oetinger Verlag

Seiten:
448 Seiten

Teil einer Serie?
Nein



Wie kann eine Liebe, die so falsch und so tabu ist sich doch so richtig anfühen? Lochan und Maya haben es nicht leicht. Ihre Mutter hat ein Alkoholproblem und einen neuen Freund, darum kümmert sie sich so gut wie gar nicht mehr um ihre 5 Kinder.
Darum nehmen sich der 17-jährige Lochan und seine 13 Monate jüngere Schwester Maya der Familie an, damit diese nicht auseinander gerissen wird und sie das letzte verlieren, was sie auf der Welt noch haben. Doch mit der Zeit entdecken sie ihre Gefühle füreinander wodurch die Situation für sie selbst und die ganze Familie noch problematischer wird - mit ungeahnten Folgen für alle.



Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn Tabitha Suzuma hat sich mit dem Thema Inzest ein großes Tabuthema vorgenommen und es in ein Jugendbuch verpackt. Ich war also sehr neugierig, wie sie es geschafft hat, dieses brisante Thema an Jugendliche heranzubringen.

Das Cover ist wirklich schön und hat mich irgendwie leicht an "American Beauty" erinnert, wegen der Rosenblätter auf dem Cover. Auch das Dornenherz lässt schon erahnen, dass es in dem Buch keine locker flockig und einfache Liebesgeschichte geben wird.


Bei den Charakteren war ich leider etwas zwiegespalten. Lochan wurde erst auf den letzten 50 Seiten des Buches für mich richtig greifbar, auch wenn ich trotzdem keinerlei Verbindung zu ihm aufbauen konnte. Maya und die anderen Geschwister waren zwar gut und detailiert dargestellt, aber irgendwie konnten auch sie mich nicht wirklich einfangen und mitreissen.
Lochan und Maya sind beide größtenteils ohne Eltern aufgewachsen und mussten sich schon früh um die jüngeren Geschwister und den Haushalt kümmern. Daher sind sie, was das Verhalten angeht, schon sehr reif und ihrem Alter weit voraus. Allerdings muss ich sagen, dass die emotionale Reife nicht oder nur sehr schwach vorhanden ist. Sowohl Lochan als auch Maya sind gefühlsmäßig sehr labil und neigen zu extremen Reaktionen. So kam ich mir zeitweise vor wie in einer Seifenoper, in der ständig zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt gewechselt wurde. Das ging mir mit der Zeit dann doch etwas auf die Nerven. Man kam richtig gehend in einen Schleudergang aus Gefühlen, die aber so stark überzeichnet waren, das es schon wieder lächerlich wurde.


"Forbidden" wechselt immer zwischen der Sichtweise von Lochan und Maya, weshalb man an und für sich einen guten Überblick über das Gefühlsleben der beiden hat, obwohl es doch schon sehr oft zu Wiederholungen kam.
Mit der Schreibweise hatte ich anfangs noch so meine Probleme, bin aber dann nach ein bis zwei Kapitel dannganz gut reingekommen und konnte das Buch recht schnell auslesen.


Was die Handlung angeht, so bin ich unschlüssig. Das größte Problem ist, dass ich von Anfang an Lochan und Maya eigentlich nicht als Bruder und Schwester, sondern mehr als ein ganz normales Paar wahrgenommen habe. Es lag wohl daran, dass ich bei den beiden die "Bruder-Schwester-Beziehung" gar nicht wahr genommen habe. Kaum etwas an deren Handeln hat für mich wirklich das Gefühl erweckt, dass die beiden Geschwister sind. Aus diesem Grund war für mich das ganze Buch weit aus weniger schockierend oder bahnbrechend.

Für mich war das Buch eigentlich recht durchschnittlich und die Geschichte hat mich eigentlich recht kalt gelassen, bis zum letzten Kapitel. Das Ende hat für mich doch einiges wieder herausgerissen, denn es hat mich tatsächlich während des ganzen Lesens endlich mit den Charakteren mitfühlen lassen.
Auch wenn Tabitha Suzuma an sich gut schreibt hat für mich war es nur wieder eine Geschichte, in der es einem Jungen und einem Mädchen nicht bestimmt ist zusammen zu sein, sie sich aber trotzdem lieben und für ihre Liebe ihr Glück aufs Spiel setzten. Allerdings war das tragische Ende der beiden sehr passend und hat gut in die Geschichte gepasst.


Ein gutes Buch, wenn auch für mich trotz des Tabuthemas Inzest nicht wirklich schockierend.


 really liked it really liked it really liked it really liked it it was amazing


Freitag, 12. Oktober 2012

Casual Friday No. 11






es ist Freitag und ein wirklich großartiges Wochenende steht für alle Büchersüchtigen vor der Tür. Ich glaube jeder weiß wovon ich rede. DIE BUCHMESSE in Frankfurt ist am Start!!!!

Note für diese Woche: 3-4

Song der Woche: "Get the party started" von P!nk


Diese Woche hatte mal wieder von allem etwas. Von richtig lustig bis hin zu "Was haben die sich denn dabei gedacht?".

Letzten Samstag hatte ich eigentlich vor endlich mal richtig auszuschlafen, leider hatte sich die Firma, die gerade den Außenputz an meinem Mietshaus macht, gedacht, dass man ja auch mal endlich ein bisschen arbeiten könnte und mich dann gleich mal um kurz nach 7 Uhr aus dem Bett geworfen. Die waren echt lauter waren als der Zweite Weltkrieg.

So kann man das Wochenende ja gut beginnen...

Irgendwie hat sich der Schlafmangel dann auch durch die ganze Woche gezogen. Vielleicht sollte ich tatsächlich Winterschlaf halten. Selbst meinem Kollegen ist das aufgefallen. Er erzählte mir, dass er letztes Wochenende mit Freunden auf der Wiesn war und dort in einem Festzelt in der "Murmeltier-Box" saß und sofort an mich denken musste. Ich bin jetzt nur nicht sicher, ob ich das lustig oder bedenklich finden sollte. :-)

Dafür habe ich Chaot es dann aber doch noch irgendwie geschafft mir ein T-Shirt mit meinem Blognamen für die Buchmesse morgen machen zu lassen. War eine schwere Geburt bis alles gestimmt hat aber immerhin.

Mein Bruder war so nett für mich diese Woche das Taxi zu spielen. Als ich das erste Mal in sein Auto einstieg, war aber die Musik so laut, dass ich dachte ich sei in einer Disco. Es hat nur noch gefehlt, das ich vor dem Einsteigen von einem Türsteher nach meinem Ausweis gefragt worden wäre. Daher merke: "Wenn der Speck an den Oberschenkeln vibriert ist die Musik auf jeden Fall zu laut!".

Wäre es bei diesen Ereignissen in dieser Woche geblieben, wäre die Note nicht so schlecht ausgefallen, doch als ich vorhin vom Wochenendeinkauf zurück kam musste ich feststellen, dass irgendein Gehirnamputierter meine Garagentür mit Edding oder etwas ähnlichem vollgeschmiert hat. Muss das denn sein? Da habe ich dann auch absolut kein Verständnis mehr. Kann man nicht einfach fremdes Eigentum respektieren? Anscheinend nicht.

Aber genug davon. Jetzt freue ich mich erstmal tierisch auf die Buchmesse morgen. Werde versuchen Fotos zu machen und werde euch dann zu Beginn der nächsten Woche mal meine Eindrücke von meiner ersten Buchmesse schreiben.

Vielleicht sehe ich ja den ein oder anderen von euch morgen.

Wünsche euch ein schönes und entspanntes Wochenende

Tschuss

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Der Besuch der alten Dame


 



von Dürrenmatt

Erschienen:
Januar 1999 im Diogenes Verlag

Seiten:
160 Seiten












Wieviel ist ein Menschenleben wert? Würdest du für eine halbe Milliarde einen Menschen töten? Diese Frage müssen sich die Einwohner der Städtchens Güllen stellen. Doch zu welchem Ergebnis werden sie kommen?




Dieses Buch steht in vielen Schulen auf dem Lehrplan. Da ich das Buch in Deutsch nie gelesen habe, dachte ich mir, es ist an der Zeit auch mal ein Buch von Dürrenmatt zu lesen. Außerdem steht das Buch auf meiner SuB-Abbau-Challenge-Liste, also habe ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.



Das Cover ist so ganz anders als andere Cover, die ich bisher gesehen habe. Das liegt vor allen Dingen daran, dass es eher abstrakt auf mich wirkt und man im ersten Moment die alte Dame, um die es im Buch geht, gar nicht erkennt. Bei genauerem Hinsehen kann man sie aber deutlich ausmachen und sie wirkt, ähnlich ihrem Charakter im Buch, gefährlich, kalt und übermenschlich. Wie eine riesige Puppenspielerin, die ihre Marionetten dirigiert und manipuliert.
 
 


 Die alte Dame ist in diesem Buch eindeutig der Bösewicht und ich muss gestehen, dass ich sie von Anfang an nicht leiden konnte. Sie ist so von Hass erfüllt und lebt so sehr in der Vergangenheit, dass sie ihre Gegenwart gar nicht wahr zu nehmen scheint. Sie ist kalt und scheint der festen Ansicht zu sein, dass man die ganze Welt regieren kann, wenn man nur genug Geld hat. Zusätzlich scheint sie immer anderen die Schuld dafür zu geben, was in ihrem Leben bisher schief gegangen ist.

Die anderen Charaktere im Buch waren für mich weitaus weniger greifbar und irgendwie haben sie mir schrecklich leid getan, dass man sie in eine solch moralisch verzwickte Lage gebracht hat. In gewisser Weise konnte ich durchaus mit ihnen mitfühlen, auch wenn mir einige Handlungen nicht ganz begreiflich waren.



"Der Besuch der alten Dame" ist ein tragisches Theaterstück in 3 Akten und eben auch als solches geschrieben. Durch die vielen Bewohner der Stadt, die im Stück vorkommen ist es mir doch sehr oft schwer gefallen den Überblick zu behalten und zu verstehen, wer wer ist und wie die verschiedenen Personen zueinander stehen. Man kann das Stück zwar recht schnell lesen, aber mich hat es oft verwirrt, wenn aus einem Stadtbewohner auf einmal ein Hintergrundobjekt wurde.




Die Handlung an sich fand ich durchaus spannend. Das in einem Buch die Frage aufgeworfen wird, wieviel ein Menschenleben wert ist, finde ich sehr tiefgründig. Umso mehr hat mich dann aber der Charakter der alten Dame erschreckt. Wie kann man nur Menschen mit Geld ködert, damit sie jemanden aus ihrer Mitte umbringen? Nur weil dieser ehemalige Geliebte sie schwanger verlassen hat, heißt das nicht, dass man das Recht hat, sich auf diese Weise an ihm zu rächen.

Als noch viel schlimmer empfand ich es, dass Claire (die alte Dame), dass alles schon lange geplant hat und das ganze Dorf systematisch runtergewirtschaftet und alle Bewohner an den Rand ihrer Existenz gebracht hat, nur um an einem einzigen Mann Rache zu nehmen. Wie krank ist das denn?
Dürrenmatt hat mit diesem Buch eine Geschichte zu Papier gebracht, die vielleicht von der Grundidee unwahrscheinlich ist, aber die Reaktion der Güllener Bürger auf das durchaus unmoralische Angebot der alten Dame ist sehr realistisch.

Das Stück hat mir sehr zum Nachdenken angeregt, was bei vielen Büchern leider nicht vorkommt. Außerdem hat Dürrenmatt mir mit Claire eine Hauptperson gegeben, die ich wirklich und wahrhaftig nicht ausstehen kann und von der ich mehr als einmal angeekelt war.

Das Stück ist leider teilweise sehr verwirrend, denn es wechselt mitten im Akt die Orte und Bürgen werden auf einmal zu Hintergrundrequisiten. Auch ist es mir oft schwer gefallen die  Menschen in Claires Gefolge richtig ein zu ordnen. Ganz zu schweigen von der aberwitzigen Anzahl an Ehemännern, die sie in ihrem Leben verschleißt.

Abschließend kann ich nur sagen, dass das Buch wirklich lesenswert ist und einen zum Grübeln anregen kann.
 

 it was ok it was ok it was ok it was ok it was amazing