Freitag, 30. November 2012

Casual Friday No. 18





Note für diese Woche: 2-3

Song der Woche: "Winter Moon" von Mindy Gledhill


Puuhhhh, was war das denn für ein Tag?!

Die gesamte Woche war eigentlich recht ruhig und nicht besonders ereignisreich, aber dieser Tag war doch gegen Ende recht anstrengend und nervig.

Wie sicher der ein oder andere mitbekommen hat ist heute der letzte des Monats und das bedeutet für die Abteilung in der ich arbeite und mich Monatsabschluss und alles berechnen, was nur irgendwie geht. Eigentlich keine große Sache, wenn da nicht die netten ausländischen Kollegen wären, denen heute wieder mal 15 Minuten vor Feierabend eingefallen ist, dass ich noch dringend etwas für sie berechnen muss.

Ich meine klar, wer will auch freitags denn nach Hause gehen?! Es war ja auch erst viertel nach vier.

Heute ist mir auch wieder mal nur zu bewusst geworden, dass Weihnachten immer näher rückt. Der Weihnachtsmarkt in unserer Stadt ist seit gestern eröffnet und für das Wochenende ist auch bei uns der erste Schnee gemeldet.

Aber je näher Weihnachten rückt, desto mehr verwandele ich mich in den Grinch. Das ist jedes Jahr so und mittlerweile haben sich, glaube ich, auch meine Eltern und meine Freunde daran gewöhnt. An und für sich habe ich nichts gegen Weihnachten direkt, aber der ganze Trubel vorher ist mir einfach jedes Jahr zu viel.

Immer wieder nehme ich mir vor möglichst früh nach Geschenken Ausschau zu halten, um dann eine Woche vor Heilig Abend dann doch wieder wie ein kopfloses Huhn durch die Geschäfte zu rennen. Ich bin einfach nicht richtig organisiert und viel zu chaotisch für ein solches Fest.

Außerdem gibt es in meiner Wohnung so gut wie keine weihnachtliche Dekoration. Das liegt nicht unbedingt daran, dass ich es nicht wollte, aber irgendwie bin ich immer zu faul nach den Feiertagen das Ganze auch wieder wegzuräumen. Es kam auch schon vor, dass mein Adventskranz bis Ostern stand. Und das ist wirklich peinlich.

Dafür steht aber nächste Woche das Plätzchen backen mit meiner Cousine an. Wenn ich es schaffe, dass stelle ich euch auch ein paar Bilder davon online. Vorausgesetzt ihr wollt sie auch sehen. Also schreibt es mir doch einfach in die Kommentare.


Ich wünsche euch allen ein schönes und entspanntes Wochenende.

Tschuss

Mittwoch, 28. November 2012

Neuzugänge-Mittwoch #12


es ist Mittwoch und diese Woche habe ich tatsächlich auch Neuzugänge, die ich euch vorstellen kann:


Lost Land (Die erste Nacht) - Jonathan Maberry
(c) Thienemann Verlag
Da ich sehr gerne Dystopien lese, war für mich schnell klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen will.

Anna im blutroten Kleid - Kendare Blake
(c) Heyne Verlag

Ich habe bisher schon sehr viel Gutes über dieses Buch gelesen und auch das Cover gefällt mir wirklich gut. Bin sehr gespannt, was mich erwartet.

Spiel des Lebens - Veit Etzold
(c) INK Egmont Verlag
Ich bin sicher, dass viele von euch dieses Buch schon kennen und endlich habe ich es auch geschafft es mir zu zulegen. :-)

Immer wieder du - Paige Toon
(c) Krüger Verlag
Auf dieses Buch habe ich zwar etwas warten müssen, aber dafür habe ich auch gleich noch eine kleine "Entschädigung" bekommen:

Das Glück trägt Cowboystiefel - Ree Drummond
(c) Fischer Verlag


So, dass waren meine Neuzugänge der letzten Woche. Vielleicht sollte ich mir zu Weihnachten eine eigene Wohnung nur für meine Bücher wünschen.
 
Euch wünsche ich jetzt noch einen schönen Abend.
 
Tschuss

Dienstag, 27. November 2012

Romeo für immer









                                 
 

Erschienen:
Oktober 2012 im Egmont INK Verlag

Seiten:
393 Seiten

Originaltitel:
Romeo Redeemed

Teil einer Serie?
Ja, 2. Teil der "Für immer Dilogie"



 Romeo ist zurück und bekommt eine zweite Chance auf ein besseres Leben. Der Haken: Er muss das Mädchen, das er im ersten Band töten sollte nun für sich gewinnen.

Binnen 3 Tagen muss Ariel sich in ihn verlieben, sonst droht nicht nur Romeo der Untergang, sondern auch der gesamten Welt.



 
 Die Grundidee von Stacey Jay für diese Bücher hat mir sehr gut gefallen und auch der erste Band "Julia für immer" hat mich durchaus überzeugt. Darum war es für mich klar, dass ich auf jeden Fall auch die Fortsetzung lesen werde.
 
 
 
 Das Cover dieses Buch gefällt mir zwar nicht ganz so gut, wie das des ersten Bandes, aber es ist trotzdem sehr hübsch und nicht zu überladen. Allerdings bin ich noch nicht dahinter gekommen, wen das Mädchen auf dem Cover darstellen soll.

 
Mit den Charakteren in diesem Buch hatte ich wirklich meine Probleme. Anfangs war ich eigentlich sehr von Ariel begeistert, denn sie machte einen starken Eindruck auf mich. Sie schien eher realistisch und vorsichtig und nicht naiv zu sein. Leider wurde sie zunehmend anstrengender. Ihre Gefühlsschwankungen haben es für mich schwer gemacht ihr zu folgen.

Romeo war für mich aber am schlimmsten. Viel zu gefühlsbetont, viel zu egozentrisch und viel zu wehleidig. Man hat deutlich gemerkt, dass das Buch von einer Frau geschrieben wurde und sie irgendwie versucht hat Romeos Gefühle zu sehr aus weiblicher Sicht dazustellen. Sicherlich ist Romeo ein gefühlvoller Charakter, aber ich hatte an einigen Stellen das Gefühl, der Gute hat mehr Östrogen im Körper als ich.

Der Schreibstil war für mich doch stellenweise sehr verwirrend und anstrengend. Besonders die Passagen, in denen sich Ariel und Romeo ständig Komplimente hin und her schieben ist mir sehr negativ aufgefallen.

Immer wieder wird wiederholt, wie schuldig sich Romeo fühlt. Wenn man ständig diese "ich-will-sie, aber-ich-bin-schlecht-für-sie-Stellen" lesen muss, dann geht einem das schon nach einer Weile auf den Wecker.

Auch hatte ich zwischendrin öfters keine Ahnung mehr, von was Stacey Jay da eigentlich schreibt, die Sache mit den Zeiten, den Botschaftern und Söldnern konnte mir irgendwie zu keinem Zeitpunkt vollkommen verständlich rüber gebracht werden.

Die Handlung dieses Buches war für mich manchmal sehr verwirrend. Da es zu Beginn der Erzählung keine richtigen Rückblenden gibt ist es schwer mitzukommen und richtig in das Buch einzusteigen.

Jedes Mal, wenn ich gedacht habe, ich wüsste um was es geht hat mich Stacey Jay wieder verwirrt. Die Zwischenspiele, in denen Julia auftaucht ergeben für mich kaum Sinn, denn am Ende des ersten Teils ist Julia doch mit Ben glücklich in ihren gemeinsamen Sonnenuntergang geritten. Warum ist sie denn auf einmal wieder in der Gruft gefangen?

An vielen Stellen hatte ich wirklich überlegt, das Buch abzubrechen, da es nicht vorwärts zu gehen schien. Romeo verrennt sich stellenweise in seinen Gedanken und man bekommt immer und immer wieder vorgekaut, wie schlecht er sich fühlt.

Das Ende fand ich recht gestelzt und erzwungen. Für mich hatte es keine Spannung und auch keine wirkliche Emotion. Alles war zu sentimental und viel zu kitschig für mich. Ich war wirklich froh, als ich das Buch beendet hatte und weglegen konnte.

Alles in allem hat mich "Romeo für immer" gar nicht überzeugen können. Weder Charaktere noch die Handlung haben mich gefesselt. Für mich leider keine gelungene Fortsetzung.





Freitag, 23. November 2012

Casual Friday No. 17






Note für diese Woche: 2+

Song der Woche: "Die schnellste Maus von Mexiko"


es ist Freitag und wie die meisten von euch wissen bedeutet das, dass ich wieder munter über meine Woche schnattere. Damit ich auch nichts vergesse habe ich jetzt angefangen mir zu den Büchern und den Casual Fridays Notizen zu machen und Ideen aufzuschreiben. Ich hoffe, man merkt es den Posts an. :-)

Die letzte Woche hat mit einem echten Brüller geendet - dank meiner lieben Mom (an dieser Stelle "Hallo Mama. Schön das du meine Posts liest!). Wir waren nämlich zusammen zum Wochenendeinkauf unterwegs und ich habe endlich mal daran gedacht mein Leergut mitzunehmen, welches ich dann auch brav im Kofferraum verstaut habe.

Als wir dann endlich auf dem Parkplatz ankamen meinte meine Mutter, sie wolle erst noch schnell tanken und dann einkaufen gehen. Soweit kein Problem, denn die Tankstelle liegt auf dem Gelände des Supermarktes.

Um Zeit zu sparen habe ich vorgeschlagen, dass ich während meine Mutter tankt schon mal mein Leergut zurückbringen kann. Bis zu diesem Punkt gab es auch kein Problem. Ich steige also aus dem Auto und habe gerade die Tür hinter mir zugemacht, als meine Mutter anfuhr und zwar MIT meinem Leergut im Kofferraum. Ich durfte mir dann also einen Einkaufswagen besorgen und bin fluchend, wie die Katzenlady von den Simpsons, quer über den Parkplatz in Richtung Tankstelle gewackelt. Aber wenigstens meine Mom hatte etwas zu lachen. *hrmpf*

Nun mal ein krasser Themenwechsel. Von blinden Passagieren hat sicher schon jeder von euch mal etwas gehört. Allerdings hatten wir diese Woche einen ganz besonderen Fall bei uns auf der Arbeit.

Wir haben eine Gerätelieferung aus Italien erhalten. Als dann unsere Techniker die Holzkiste öffneten entdeckten sie in einer Ecke eine kleine Maus. Das arme Ding muss wohl beim Hersteller in die Kiste gekrochen sein und hat sich unbewusst auf den weiten Weg nach Deutschland gemacht.

Die Kollegen haben versucht das arme Tier einzufangen, allerdings war es so verängstigt, dass es die Flucht durch unser Rolltor raus auf die gegenüberliegende Wiese angetreten ist.

Jetzt sitzt bestimmt irgendwo auf der Nachbarwiese eine kleine iberische Maus und friert sich sicher den Hintern ab. Sie kann ja bestimmt noch nicht mal die anderen Wiesenmäuse ansprechen, weil sie bestimmt einen Akzent hat und die hessischen Mäuse sie nicht verstehen. ;-)

Und was beweist uns das wieder? Wenn du denkst, es könnte gar nicht durchgeknallter werden, dann wirst du garantiert vom Gegenteil überzeugt.

Ich für meinen Teil werde mich jetzt mal in meine Murmeltier Boxxx zurück ziehen.



Ich wünsche euch allen ein schönes und entspanntes Wochenende.

Tschuss

Dienstag, 20. November 2012

Pandemonium







 
 
Erschienen:
November 2012 im Carlsen Verlag

Seiten:
352 Seiten

Teil einer Serie?
Ja, 2. Teil der Amor-Trilogie






Lena hat es geschafft. Sie konnte in die Wildnis fliehen, doch der Preis, den sie für ihre Flucht zahlt ist höher als erwartet, denn ihre große Liebe Alex wurde bei diesem gefährlichen Fluchtversuch geschnappt. Für Lena ist eines klar: Alex ist tot!
 
So muss Lena nun alleine ein neues Leben in der Wildnis beginnen. Doch auf ihrer Suche nach einem neuen Lebenssinn gerät das junge Mädchen bald in höchste Lebensgefahr und stößt auf Entdeckungen, die ihr ganzes Leben verändern.

 

 
Auf Pandemonium habe ich mich sehr gefreut. Nachdem mich das Ende von "Delirium" doch sehr verstört und aufgewühlt zurück gelassen hat, konnte ich es kaum erwarten, wie es mit Lena weitergeht und wie ihr Leben in der Wildnis aussehen wird.
 
 
 
Ich finde, dass die Cover der Amor-Trilogie bisher wirklich schön und ansprechend gestaltet waren. Nicht zu überladen und in sehr dezenten Farben. Außerdem finde ich es ein nettes Detail, dass man, wenn man das Buch leicht schräg hält das aufgedruckte Wort "Kampf"  lesen kann. Das finde ich eine sehr schöne Idee, denn das Wort spiegelt gut den Inhalt des Buches wieder.
 
 


Lena hat mir in diesem Buch wirklich gut gefallen. Sie ist von einer Sicherheitsfanatikerin, die alles tut um nicht aufzufallen, zu einer Rebellin geworden. Man erkennt deutlich, dass sie sich gegenüber dem ersten Band weiterentwickelt hat und stärker geworden ist.
 
Sehr angenehm empfand ich auch, dass sie nicht während des gesamten Buches im Selbstmitleid, wegen des Verlusts von Alex, gebadet hat, sondern sehr schnell begonnen hat nach vorne zu blicken und ihr neues Leben zu leben.
 
Julian empfand ich an manchen Stellen als zu stereotyp. Der nette Junge, der eine traurige Kindheit hinter sich hat und sich nun in ein starkes unabhängiges Mädchen verliebt. In einigen Situationen war Julian für meinen Geschmack einfach zu nett und weich, wenn ihr versteht was ich meine.
 
Was die "Invaliden" betrifft hat die Autorin sich nach Kräften bemüht jedem einen eigenen Charakter zu geben und sie einzigartig zu machen. Das ist ihr in weiten Teilen auch durchaus gelungen. So ist Raven für mich doch sehr greifbar auch wenn ich gegen Ende kurz an ihrem Charakter gezweifelt habe.


 
Lauren Oliver hat sich entschieden "Pandemonium" in zwei parallel laufenden Handlungssträngen zu erzählen. So erfährt man abwechseln etwas aus der Zeit, als Lena frisch in der Wildnis angekommen ist und aus dem "jetzt", also der momentanen Situation, in der Lena lebt.
 
Die Tatsache, das die Geschichte mit einem "jetzt-Kapitel" beginnt, war für mich zu Anfang doch etwas verwirrend und es hat einen Moment gedauert, bis ich verstanden habe, was eigentlich genau passiert.
 
Da es während des Buches nur wenige kurze Rückblenden gibt ist es manchmal etwas schwierig der Geschichte zu folgen. Ich habe den ersten Teil schon vor einiger Zeit gelesen und daher waren nicht mehr alle Fakten des ersten Teils in einer Erinnerung präsent, was ab und an für Chaos in meinem Kopf gesorgt hat. Im Laufe der Erzählung bin ich aber nach und nach recht gut wieder in die Story gekommen.
 
 

Ich war so gespannt auf die Fortsetzung und hatte schon befürchtet mich durch ein Buch mit mittelmäßiger Story schleppen zu müssen, doch ich wurde glücklicherweise vom Gegenteil überrascht.
 
Das Leben, das die Invaliden und nun auch Lena führen klingt für mich sehr realistisch und wird nicht durch die Autorin romantisch verfälscht, was wirklich gut ist. Man erfährt sehr deutlich, wie schwierig das Leben der Menschen abseits der "Zivilisation" sein kann.
 
An manchen Stellen der "jetzt-Kapitel" fand ich es etwas nervig, dass wieder genau dann eine "damals"-Sequenz eingeschoben wurde, wenn es im "jetzt-Kapitel" spannend wurde.
 
Die Beziehung zwischen Julian und Lena fand ich recht vorhersehbar und ich weiß auch noch nicht so recht, was ich davon halten soll, da in meinen Augen Julian charaktermäßig nicht zu Lena passt. Trotzdem wirft aber genau diese Beziehung die Frage auf, wie viel Zeit vergehen muss/soll bis man sich auf eine neue Beziehung einlassen kann/darf. Wie lange trauert man einem geliebten Menschen hinterher bevor man wieder sein Leben vollständig aufnehmen kann?!
Schon relativ früh entwickelt sich im Buch eine gewisse Dynamik und Spannung, die während der Geschichte doch ganz gut aufrecht erhalten wird. Leider sind aber einige Ereignisse doch auch recht vorhersehbar, was dann doch wieder die Spannung mindert.
 
 
 Am Schlimmsten empfand ich aber den Cliffhänger am Schluss, denn er weißt schon auf eine gewisse Entwicklung für den 3. und letzten Band hin, die mir eigentlich gar nicht gefällt. Ich hoffe jedoch, dass es Lauren Oliver doch noch schafft mich mit dem letzten Band zu überraschen.
 
Ich muss wirklich sagen, dass Lauren Oliver mit diesem Buch eine gelungene Fortsetzung zu dieser Trilogie geschrieben hat. Ich werde mir den letzten Band auf keinen Fall durch die Lappen gehen lassen.


Sonntag, 18. November 2012

Fill in TAG



die liebe Kathi von Buechergeplauder hat mich getaggt und da konnte ich nun wirklich nicht widerstehen. Hier also meine Antworten für den "Fill in..."-TAG.

1. Könnte ich mir eine Fantasiewelt aussuchen, würde ich ma liebsten in der Welt aus "Die Bestimmung" leben.

2. Familie ist mehr wert als alles Geld der Welt.

3. Würde ich ein Buch schreiben, hätte es das Genre Humor.

4. Liebe auf den ersten Blick gibt es, wenn überhaupt, nur sehr selten.

5. Mein liebstes Urlaubsziel ist London oder New York (auch wenn ich noch nie dort war).

6. Müsste ich zwischen einem Einzelband und einer Buchreihe wählen, würde ich mich defintiv für den Einzelband entscheiden.

7. Edward und Bella finde ich mehr als nervtötend.

8. Mein liebstes blaues Buch ist Millionär von Tommy Jaud.

9. Meine Eltern halten meine Leidenschaft für Bücher für vollkommen in Ordnung, aber platzraubend.

10. Adventskalender sind toll, weil sie schon seit meiner Kindheit zu Weihnachten dazu gehören.

11. "The bog band theory" ist die beste Serie, die je gedreht wurde.

12. Wenn ich ein Buch lese, dann habe ich am liebsten eine Duftkerze neben mir.

13. Mich stört ein stereotyper Charakter oder eine langweilige Story am meisten an Büchern.

14. Sobald ich ein Vampirbuch sehe, mache ich, dass ich davon weg komme.

15.  Würde ich alleine auf einer einsamen Insel stranden, würde ich Alex aus der Amor-Trilogie mitnehmen. Weil er wüsste wie man in der Wildnis überlebt.

So, das waren meine Antworten. Wer sie auch beantworten will, kann das gerne tun, aber ich werde, wie immer, keinen dazu "nötigen".


Bis zu meinem nächsten Post.
Tschuss
 

Freitag, 16. November 2012

Casual Friday No. 16






Note für diese Woche: 3-4

Song der Woche: "Der Weg" von Mark Foster


Endlich Freitag, das wurde aber auch Zeit. Irgendwie hatte diese Woche das, was den letzten zwei Wochen gefehlt hat: Rennerei!

Es ist wirklich merkwürdig, dass wenn eine Sache schief geht gleich ein ganzer Rattenschwanz an anderen Dingen mit den Bach runter geht.

Angefangen hat alles am letzten Samstag. Samstag ist Waschtag und als ich meine Waschmaschine nach dem Waschen geleert habe ist mir sofort ein wirklich muffiger Geruch in die Nase gestiegen. Ich kann nicht mal mit Sicherheit sagen, woran es gelegen hat, aber es war nicht schön. Nach unzähligen Versuchen mit 90 °C Wäschen, Essigreiniger und Febreez habe ich mit einem Waschmaschinenreiniger die ganze Sache wieder einigermaßen in den Griff bekommen.

Zwischenzeitlich habe ich es sogar mit einem Airwick Frischespray probiert. Passend zur Jahreszeit habe ich mich für Winterapfel entschieden und auf einen fruchtigen Geruch gehofft, aber nein. Ich komme in mein Bad und es riecht nach Zimt. Zimt! Das geht ja mal gar nicht. Dachte im ersten Moment ich hätte einen indischen Mäusepuff betreten. Zimtgeruch im Bad geht einfach gar nicht!

Nachdem ich dann auch noch rund 3 Tage damit verbracht habe ein neues, 1x gewaschenes und verfärbtes Oberteil wieder weiß zu bekommen war ich mit meiner Geduld wirklich am Ende.

Ich dachte mir also ich könnte mir ein leckeres Abendessen kochen und dann den Abend gemütlich und satt vor dem Fernseher verbringen. Das hätte auch ganz gut geklappt, wenn ich Superkoch es wenigstens hinbekommen hätte ein einfaches Rührei zu machen. Ist das zu fassen? Die Pfanne war wohl nicht heiß genug und so ist das Ei nicht gestockt und sah eher wie schon mal gegessen aus. So etwas kann auch nur ich hinkriegen. Eines der leichtesten Gerichte der Welt und ich verbocke es. Respekt!

Außerdem durfte ich diese Woche mal wieder feststellen, dass ich anscheinend meine Freizeit hinterm Mond verbringe. Ich wehre mich ja nach Kräften mir einen E-Book Reader zu zulegen, weil ich finde, dass er einfach nicht das Feeling von einem richtigen Buch ersetzten kann, aber es gibt doch die ein oder andere Kurzgeschichte, die ich gerne lesen würde. Also habe ich nach kurzer Suche bei Google herausgefunden, dass ich die Kindle E-Books auch auf meinem Laptop und meinem Handy lesen kann. Ja ja, einige werden mich jetzt auslachen und sagen "Das gibt es aber schon lange. Wie doof ist die denn?" Aber bitte habt Mitleid, wie ihr lesen konnten war meine Woche schon anstrengend genug. Immerhin weiß ich es ja jetzt und kann wenigstens die ein oder andere Geschichte noch lesen.

So das war es jetzt für heute. Aber bevor ich mich in meine Murmeltier-Boxxx verabschiede noch kurz Grüße an Natalie und ihre Mitbewohnerinnen in Wien, die, wie ich eben erfahren habe, gerne meine Casual Fridays lesen. Danke euch!

Und wie immer wünsche ich euch ein schönes und stressfreies Wochenende!

Tschuss

Donnerstag, 15. November 2012

Neuzugänge-Mittwoch #11

 
 
es ist wieder mal Zeit für meine Neuzugänge. Der Post wäre sicherlich auch schon früher online gegangen, aber ich konnte mich einfach nicht von den letzten Seiten "Pandemonium" von Lauren Oliver losreißen. :-)



Die geheime Sammlung - Polly Shulman
(c) PAN Verlag


Ich habe es schon sooo lange auf "Die geheime Sammlung" abgesehen und endlich hatte ich Glück und habe dieses Buch bei Ebay ersteigern können. Mal schaun, ob sich das Warten gelohnt hat.

Der letzte Engel - Zoran Drvenkar
(c) cbt Verlag

Wenn "Der Spiegel" ein Buch für gut befindet, dass macht es mich neugierig. Wenn dann auch noch der Klappentext gut klingt, dann muss ich dieses Buch einfach lesen. Ich bin sooo gespannt, wie das Buch ist.


So genug für heute.
Bis zum nächsten Post

Tschuss

Montag, 12. November 2012

Me vs. my SuB




es muss endlich etwas passieren, denn wenn es so weiter geht, werde ich nicht nur bald meine Badewanne mit meinem SuB teilen müssen, ich laufe auch Gefahr, dass ich mit samt meinen Schätzen durch die Decke krache und dann eine Etage tiefer sitze.

Damit das nicht passiert nehme ich nur zu gerne an der SuB-Abbau Challenge der lieben Monika teil.


 
veranstaltet von: Monis Buchblog

Beginn: 01.01.2013

Ende: 31.12.2013

Regeln:
 
 
  
 

Pro 100 gelesene Seiten: + 1 Punkt (angefangene Seiten können
mitgenommen und mit anderen zusammengezählt werden ... z.B.

1 Buch hat 340 Seiten, dann sind das vorerst 3 Pkt. + 40 übrige
Seiten)

- Für jedes beendete Buch: + 5 Punkte

- Neuzugänge, die gekauft wurden: - 3 Punkte

- neue Rezensionsexemplare,Leserundenbücher, Wanderbücher und Bibliotheksbücher: - 2 Punkte

- Gewinne + Geschenke (bei deren Kauf man nicht aktiv
beteiligt ist): - 1 Punkt

- ein Buch vom aktuellen SuB lesen (kein neuerworbenes):
+ 2 Punkte extra

- ein buchkauffreier Monat (vom 1. - 30./31. eines Monats):
(REs sind erlaubt, bringen aber oben angegebene Minuspunkte)
+ 3 Punkte extra

- eine große Bücherbestellung ab 5 Büchern (z.B. bei rebuy):
- 3 Punkte extra
 
 
Das wird eine ganze schöne Rechnerei, aber ich hoffe, dass ich mir so endlich wieder meine Wohnung zurückerobern kann. ;-)
 
Ich bin sicher Moni freut sich über jeden der mitmacht, also wer Lust hat: Ran an den Speck....ähmm SuB mein ich. *g*
 
 
 
Bis dahin
Tschuss

Samstag, 10. November 2012

Die Verratenen





Erschienen:
Oktober 2012 im Loewe Verlag


Seiten:
460 Seiten, Hardcover


Teil einer Reihe?
Ja, ersten Teil einer Trilogie






Seit "der langen Nacht" hat sich die Welt radikal verändert. Wer Glück hat lebt in warmen und sicheren Sphären, während einige Clans in der unerbittlichen Kälte der Außenwelt jeden Tag ums Überleben kämpfen müssen.

Ria gehört zu den Elitestudenten einer angesehenen Sphärenakademie und hat gemeinsam mit ihrem Freund Aureljo eine großartige und schillernde Zukunft vor sich. Als sie jedoch eines Tages versehentlich ein brisantes Gespräch belauscht bricht ihre Welt zusammen. Sie und ihre Freunde sollen Mitglieder einer Verschwörung sein und dafür mit dem Tode bestraft werden.

So versucht Ria ihr Leben und das ihrer Freunde zu retten, doch kaum einer glaubt ihr und so beginnt für die einstigen Elitestudenten eine riskante Flucht.




Ich liebe die Bücher von Ursula Poznanski, darum war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Da ich außerdem auch gerne Dystopien lese, war für mich sofort klar, dass ich dieses Buch haben muss. 

Allerdings ist "Die Verratenen" weniger eine Dystopie, wie man sie kennt, sondern mehr ein Thriller mit dystopischem Einschlag.



Das Cover hat für mich zuerst viele Fragen aufgeworfen, denn ich konnte zu Beginn nicht wirklich erraten, warum ein Blatt auf dem Cover abgebildet ist und was die kleinen Waben bedeuten sollen. Zumindest was das Blatt betrifft bin ich während des Lesens schlauer geworden.

Für mich strahlt das Cover eine gewisse Düsternis und auch Gefahr aus, die gut zu Rias Lage im Buch passt.



Ria ist eine junge Erwachsene, die eine große Begabung für Rhetorik besitzt. Sie kann Menschen sehr gut einschätzen und weiß auch genau, wie sie diese von einer Meinung überzeugen kann.

Was eine sehr nette Abwechslung zu den anderen Dystopien ist, die ich bisher gelesen habe, ist dass Ria und Aureljo in dieser Geschichte bereits ein Paar sind und somit diese ewige "bekommen-sie-sich-oder-nicht-Arie" wegfällt.

Allerdings war mir Aureljo sehr unsympathisch. Für meinen Geschmack war er zu sehr von sich selbst überzeugt und ich konnte ihn nicht wirklich einschätzen, deshalb hatte ich ihn auch immer im Verdacht etwas hinterhältiges zu planen.

Die Charaktere in diesem Buch sind alle (bis auf Tomma) sehr reif und intelligent. Selbst die jüngeren in der Gruppe verhalten sich weniger wie pubertäre Teenager, als man es vielleicht erwarten würde. Und sogar die Clanmitglieder haben interessante Charaktereigenschaften mitbekommen, die sie teilweise sehr sympathisch und einzigartig machen.

Die Geschichte wird aus Rias Sicht erzählt und ist danke der gewohnt flüssigen Schreibweise von Ursuala Poznanski gut zu lesen.

Es hat mir gut gefallen, dass schon recht früh in der Geschichte eine gewisse Dynamik entstanden ist, die aber meiner Meinung nach nicht wirklich aufrecht erhalten wurde.


Die Idee der Geschichte ist eigentlich gar nicht mal schlecht, zwar nicht neu, aber zumindest ist die dystopische Welt in der Ria und ihre Freunde leben doch sehr plastisch und plausibel beschrieben. Obwohl ich mir zumindest ein weniger mehr Erklärung für die oft erwähnte "lange Nacht" erhofft hätte.

Gut fand ich auch, dass man zu Beginn etwas von Rias geordnetem und sicherem Leben mitbekommen hat und so der gravierende Einschnitt und die Umstellung für sie auf das Leben in der Wildnis besser zu verstehen war.

Wenn ich jetzt im nachhinein die Geschichte zusammenfassen müsste, wäre das in wenigen Sätzen geschehen, denn an manchen Stellen war mir das Ganze etwas zu langatmig. Auch hat mir an machen Stellen einfach die Spannung gefehlt. Trotzdem habe ich mich doch öfters dabei ertappt, wie ich mich immer und immer wieder gefragt habe, wer der Verräter ist. Und zumindest hier hat Ursula Poznanski ganze Arbeit geleistet, denn ich lag falsch, wie sich am Ende herausgestellt hat.

Ich habe auch bereits eine gewisse Ahnung, wie die Story weiter gehen könnte, hoffe aber sehr auf die ein oder andere Überraschung.

Alles in allem ist das Buch durchaus lesenswert, auch wenn mir stellenweise doch etwas spannender hätte sein können.