Sonntag, 30. Dezember 2012

Kleiner Jahresrückblick & Neujahrswünsche



das Jahr ist fast geschafft und dieser Jahreswechsel ist für mich eine gute Gelegenheit mal auf das Jahr zurück zu blicken und auch ein bisschen was loszuwerden.

Dieses Jahr war für mich auf jeden Fall bloggertechnisch sehr aufregend, denn seit gut einem halben Jahr betreibe ich mein Baby hier und es macht mir nach wie vor riesigen Spaß. Ich fühle mich in dieser Bloggerwelt sehr wohl und habe viele Blogger / Leser wirklich sehr gerne.

So kann ich jetzt auf ein 6 Monate Bloggererfahrung mit über 100 Posts und 58 Lesern zurück schauen und bin sehr glücklich. Daher geht ein riesiges Danke schön, an alle, die mich lesen, kommentieren, mich inspirieren und unterstützen. Vielen Dank, dass ich mich immer noch jeden Tag darauf freue nach Hause zu kommen und mich ins Internet einzuloggen, damit ich wieder Teil dieser Community sein darf.

Besonders hat es mich aber gefreut einige von euch auf der Buchmesse in Frankfurt zu treffen. Ich war vorher so aufgeregt und hatte schon Angst, dass ihr anderen euch denkt "Was für ne komische Alte ist das denn?!". Aber ich hatte richtig viel Spaß und bin sehr erleichtert, dass ich mit offenen und lustigen Bloggern eine tolle Zeit hatte.

Damit es aber für alle auch im nächsten Jahr interessant und spannend bleibt, wäre ich euch sehr dankbar, wenn ihr eure Kritik, euer Lob und eure Anregungen da lassen würdet. Sagt mir doch einfach, was ihr euch für das nächste Jahr wünscht und ich werde versuchen, das umzusetzten.

Und jetzt wünsche ich euch und euren Lieben einen guten Rutsch und einen super Start in ein hoffentlich tolles neues Jahr.


Viele Silvestergrüße

Samstag, 29. Dezember 2012

Casual Friday No. 22






Note für diese Woche: 1+

Song der Woche: "Santa Clause is coming to town" von Mindy Gledhill


Ja ja, ich weiß, es ist eigentlich Samstag und ich bin mit meinem Wochenrückblick etwas spät dran, was aber vor allem daran liegt, dass ich den größten Teil der letzten Woche im Fresskoma verbracht habe und dann erstmal ein paar Tage gebraucht mich davon zu erholen. Typisch Weinachten eben.

Ich kann euch sagen, dass waren zumindest für mich richtig schöne Feiertage im Kreise meiner Familie. Und wenn es an Heilig Abend dann auch noch eine leckere Pute gibt, dann kann das ja nur ein gutes Weihnachtsfest werden.
Und weil die Fresserei an Heilig Abend noch nicht gereicht hat, ging es dann am 1. Feiertag gleich mit einem tollen Mittagsessen weiter mit ein paar Leckereien, wie sie nur meine Oma machen kann.

Noch besser war aber, dass meine Cousinen da waren, die ich leider eher selten sehe. Und es war wirklich lustig, endlich mal wieder etwas Zeit mit ihnen verbringen zu können. Da eine von ihnen zur Zeit in München lebt und die anderen beiden auf ein Internat gehen, sieht man sich leider nicht so oft, wie man es vielleicht gerne hätte.

Das ganze wurde dann aber wirklich von den Geschenken getoppt, die ich bekommen habe. Ich werde euch jetzt nicht aufzählen, was ich bekommen habe, aber es waren wirklich richtig tolle Sachen dabei, über die ich mich sehr gefreut habe.

Jetzt ist die letzte Woche in diesem Jahr auch so gut wie vorbei und es hätte eigentlich schon längst an die Planung für Silvester gehen sollen, aber wie fast jedes Jahr sind meine beste Freundin und ich eher unorganisiert und chaotisch was diese Planung betrifft. Bisher wissen wir nämlich weder ob wir was zusammen machen und wenn ja, was. Kennt ihr das auch?

Wenn es so weiter geht, dann werde ich wahrscheinlich nach dem Raclette-Essen bei meinen Eltern in meiner Schlonzhose auf mein Sofa fallen und den Jahreswechsel verschlafen. Ist vielleicht auch nicht das Schlechteste. Aber vielleicht fällt ja meiner besten Freundin oder mir doch noch etwas ein, was wir machen können.

Das war es vorerst von mir. Ihr werdet aber auf jeden Fall nochmal an Silvester was von mir hören.

Bis dahin lasst es euch gutgehen

Tschuss

Montag, 24. Dezember 2012

Weihnachtst-TAG & Weihnachtswünsche


es ist schon fast wieder Weihnachten und die liebe Lena von Dreamcatchers Rezensionen hat mich getaggt.

Die Aufgabe
Suche dir insgesamt zehn Figuren aus Büchern oder Autoren aus (kann auch komplett gemischt sein) und schreibe auf, weswegen du Weihnachten gern mit ihnen verbringen wollen würdest und was du ihnen schenken möchtest.
(wenn nicht zehn zusammen kommen, ist das nicht weiter wild)
Es hat eine Weile gedauert bis ich meine Bücher durchgegangen war und entschieden habe, wen ich gerne dabei hätte, wenn es möglich wäre.

Ich habe mir jetzt einige Charaktere ausgesucht, die auch zu der Art Weihnachten passe, die ich kenne und jedes Jahr feiere. Das heißt, sie sind Familienmenschen oder zumindest sehr gesellig und haben eine positive Grundeinstellung. Jemanden wie eine Tris aus "Die Bestimmung" oder eine Katniss von "Die Tribute von Panem" würde ich nicht auf meiner Feier haben wollen. Die wären mir zu sehr Einzelgänger.

Hier also meine Liste von Buchcharaktere mit denen ich gerne Weihnachten feiern würde:

1. Karou aus "Daughter of smoke and bone". Sie ist auf jedenfall ein kreativer und lustiger Charakter und hätte zumindest einiges zu erzählen. Da sie Kunst studiert würde ich ihr auf jedenfall Malutensilien schenken.

2. Carlos, das Erdmännchen aus "Hummeldumm". Wer will kein Erdmännchen zu Weihnachten zu Besuch haben?! Es ist süß und gibt sich mit einer Schnecke oder etwas ähnlichem als Geschenk zufrieden. Das ist doch super.

3. Gwen aus "Frostkuss". Sie ist ein geselliger Familienmensch und hat trotz allem eine positive Ausstrahlung und würde auch gut mit dem Chaos bei meiner Familienweihnacht zurecht kommen. :-)
Ihr würde ich entweder Comicbücher schenken oder einen neuen Kaputzenpulli in ihrer Lieblingsfarbe purpur.

4. Bridget Jones würde ich auch auf jedenfall gerne einladen. Diese Frau ist einfach so toll und wir teilen zumindest einen großen Teil der weiblichen Probleme. Das wäre bestimmt lustig. Außerdem wüsste ich auch schon, dass ich mit einem neuen Tagebuch als Geschenk nicht viel falsch machen könnte.

5. Marie von "Goldmarie auf Wolke 7". Sie ist ein durch und durch positiver Mensch und liebt gemütliche Feste im Kreise der Familie. Darum wäre sie auch bei mir herzlich eingeladen. Ich wüsste nur noch nicht so genau, was ich ihr schenken sollte, da sie ja eher ein genügsamer Mensch ist.

6. Helen, Hector und Lukas aus der "Göttlich-Trilogie". Die drei sind auch Familienmenschen und daher Chaos gewöhnt. Die drei würden sicherlich etwas lustiges zur Stimmung beitragen können. Als Geschenk gibt es einen Fresskorb, den können die Drei sicherlich immer gebrauchen.

7. Zu guter letzt würde ich gerne Alice und den verrückten Hutmacher aus"Alice im Wunderland" einladen. Die würden ganz bestimmt Stimmung in die Bude bringen und wären immer für einen Lacher gut. Ich würde ihnen wahrscheinlich neues Teegeschirr schenken, da das beim Hutmacher doch schnell verschließt.


Leider sind mir nicht mehr Charaktere eingefallen mit denen ich gerne Weihnachten feiern würde, aber ich denke meine Gästeliste kann sich auch so sehen lassen.

Und was ist mit euch? Mit wem würdet ihr gerne Weihnachten feiern?

Ich freue mich schon auf eure Antworten und Kommentare.

In diesm Sinne wünsche ich euch und euren Lieben eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit!

Merry Christmas

Freitag, 21. Dezember 2012

Casual Friday No. 21




Note für diese Woche: 1-2

Song der Woche: "Boots" von The Killers
 
 

So, es ist geschafft. Die letzte Woche vor Weihnachten ist fast vorüber - mein Urlaub leider auch - und wir können uns endlich auf Heilig Abend und die Feiertage freuen.

Deshalb ist der Song der Woche einer meiner liebsten Weihnachtslieder überhaupt. Auch wenn er schon etwas älter ist, ist der Text für mich so schön und erinnert mich immer an das Gefühl zu Hause mit meiner Familie Weihnachten zu feiern.

Wie ihr sicher mitbekommen habt, hatte ich diese Woche Urlaub. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen viele Bücher zu lesen und viel für den Blog zu schreiben, mal ganz davon abgesehen, dass ich meine Wohnung aufräumen und meine Bücher neu ordnen wollte. Und was ist daraus geworden? Nichts! Ich habe die Zeit lieber damit verbracht meine liebsten Weihnachtsfilme (Liebe braucht keine Ferien, Frühstück bei Tiffanys, Weihnachten bei den Hoppenstedts, etc.) zu schaun und zu faulenzen.

Wenigstens habe ich es geschafft meinen Weihnachtsbaum aufzustellen. Eigentlich wollte ich dieses Jahr gar keinen, weil meine Wohnung doch etwas klein ist. Ich habe mich dann aber doch von meiner lieben Mum überreden lassen einen zu kaufen. Der steht jetzt also in meinem Wohnzimmer und nadelt fröhlich vor sich hin.

Da ich nicht nur ein Grinch bin, sondern auch noch recht chaotisch und wenig kreativ, habe ich auch dieses Jahr meinen Baum wieder frei nach der Chaosmethode dekoriert. Einmal alle Dekoration die ich habe genommen und drauf geworfen. Alles was hängen geblieben ist durfte bleiben, der Rest ist wieder im Schrank verschwunden.
Nein, zugegeben so schlimm ist es dann nicht, aber er sieht durchaus einzigartig und chaotisch aus. Aber außer mir sieht ihn ja eh keiner!

So, die Weihnachtsgeschenke habe ich auch fast alle zusammen und wenn heute die Welt nicht doch noch untergeht (was mich wirklich ärgern würde, denn sonst hätten wir uns die Inventur heute echt sparen können) dann freue ich mich wie bolle auf ein gemütliches, lautes und chaotisches Weihnachtsfest mit meiner Familie.
 

In diesem Sinne wünsche ich euch und euren Lieben einen schönen 4. Advent und tolle und besinnliche Weihnachten.
 
Tschuss

 

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Die Bestimmung 2 - Tödliche Wahrheit





von Veronica Roth

Erschienen:
Dezember 2012 im cbt Verlag

Seiten:
 512 Seiten

Teil einer Serie?
Ja, 2. Teil einer Trilogie

Originaltitel:
 Insurgent





Tris und Four fahren einer ungewissen und gefährlichen Zukunft entgegen, denn die Welt, wie die beiden sie kennen, gibt es nicht mehr.

Egal wohin sie flüchten, sie scheinen nirgendwo sicher zu sein, denn die Ken wollen ihren Tod.

Auf der Flucht müssen die beiden Ferox schwerwiegende Entscheidungen treffen, deren Folgen sie nicht mal erahnen können.

Wird es ihnen gelingen einen Weg zu finden den Krieg zu beenden? Und für welche Seite werden sie sich entscheiden?





Dieser Fortsetzung habe ich so sehr entgegen gefiebert, denn schon der erste Teil hat es geschafft mich in eine andere Welt zu entführen und mich zu begeistern.

Das war auch der Grund, warum ich den ersten Band dieser Trilogie zu Beginn dieses Monats noch einmal gelesen habe. Ich wollte den zweiten Teil einen guten und reiblungslosen Einstieg zu bekommen.



Das Cover finde ich unheimlich gelungen. Die Farben gefallen mir sehr gut und das Zeichen der Amite gibt schon mal einen guten Hinweis, auf was man sich in der Geschichte gefasst machen kann. 

Ich muss auch sagen, dass obwohl ich auch das Cover des ersten Teils schon hübsch fand, mir das Cover des zweiten Bands doch noch etwas besser gefallen hat.




Was die Charaktere betrifft bin ich etwas zwiegespalten, denn sie waren für meinen Geschmack zeitweise etwas anstrengend und frustrierend.

Man merkt sofort, dass sich Tris im Laufe des ersten Teil der Trilogie schon sehr weiter entwickelt hat. Leider habe ich von einer Weiterentwicklung in diesem Band nicht viel gemerkt. Sie hat einen sehr impulsiven Charakter und obwohl sie durchaus intelligent ist, handelt sie meist erst bevor sie mal nachdenkt. Sie erinnert mich irgendwie immer an ein Pulverfass, das jederzeit hochgehen kann. Es scheint kaum möglich zu sein mit ihr eine vernünftige Unterhaltung zu führen, ohne dass sie gleich ausflippt und um sich tritt.

Es hat mich auch etwas verwirrt, dass sie während der ersten Hälfte des Buchs sich immer wieder in selbstmörderische Aktionen gestürzt hat (ohne wirklich darüber nachzudenken), aber sie einen Selbstmord kategorisch für sich ausschließt, weil sie das Leben, das ihre Eltern ihr durch ihren Tod ihr geschenkt haben, nicht einfach beenden will. Das passt doch nicht zusammen und auch die Erklärungsversuche in der zweiten Hälfte habe die Sache für mich nicht wirklich verständlicher gemacht.

Sehr schade fand ich, dass ich keinen richtigen Draht zu Tobias finden konnte. Irgendwie ist er mir während des Buches doch recht fremd und unnahbar vorgekommen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich irgendetwas besonderes in ihm finden könnte, was ich eigentlich gehofft hatte. Er bleibt für mich nach wie vor kühl und irgendwie unnahbar.

Die übrigen Charaktere sind, wie schon im ersten Teil, sehr detailert und liebevoll gestaltet, was es mich leicht macht sie entweder zu "lieben" oder zu "hassen".



Der Schreibstil ist, wie auch im ersten Band, sehr gut und flüssig. Veronica Roth hat wirklich die Gabe mit ihrer Art zu Schreiben die Welt, in der die Geschichte spielt, vor meinem Inneren Auge erscheinen zu lassen. Und das passiert bei mir nicht sehr oft und auch nicht so gut. 

Ich habe mich wirklich in das Geschehen hineinversetzten können und mit den Charakteren mitfiebern und mitleiden können.



 Dank des Re-Reads des ersten Teils bin ich sehr gut in die Geschichte hinein gekommen und hatte keinerlei Probleme den Anschluss zu finden. Ich könnte mir aber vorstellen, dass wenn der erste Band schon vor etwas längerem gelesen wurde es schwieriger ist wieder einzusteigen.

Die Handlung an sich hat mir schon sehr gut gefallen und hatte mir auch dank der vielen Action kaum Zeit zum langweilen gelassen.

Allerdings muss ich sagen, dass mir besonders zwei Dinge sehr auf die Nerven gegangen sind.

Zum einen die ständige Beziehungsstreiterei zwischen Tris und Tobias. Das war für mich als Leser sehr aufreibend und anstrengend, sodass ich ab und an einfach nur dachte "Entweder redet ihr jetzt ruhig und vernünftig miteinander oder ihr trennt euch!". Dieser immer wiederkehrende Streit wurde mir irgendwann langweilig. Etwas mehr Kommunikation wäre alles gewesen, damit die Beiden wieder eine ruhige Beziehung (soweit es möglich gewesen wäre) hätten führen können. Aber beide sind zu temperamentvoll und zu impulsiv.

Auch gestört hat mich, dass Tris immer wieder im Selbstmitleid versunken ist. Ich kann gut verstehen, dass sie ihre Vergangenheit belastet, aber wenn man das in jedem Kapitel immer wieder aufs Brot geschmiert bekommt, dann ist das nicht nur überflüssig, sondern auch nervig.

Was das Ende angeht, weiß ich nicht so recht was ich davon halten soll. Es ist auf jedenfall etwas offener gestaltet, als sein Vorgänger und lässt sehr viele Fragen und Interpretationsmöglichkeiten offen, was zweifellos auch so gewollt ist. Aber für mich hat einfach etwas gefehlt, dass das Ende unvergesslich macht.

Ich bin schon sehr gespannt, wie diese Trilogie enden wird und wie Veronica Roth alles auflöst, auch wenn ich so den ein oder anderen Verdacht habe.

Alles in allem ist diese Fortsetzung auf jedenfall lesenswert, auch wenn sie nicht ganz an den ersten Teil dieser Trilogie herankommt. Leider hat sie mich einfach nicht so mitreißen können wie sein Vorgänger.









Freitag, 14. Dezember 2012

Casual Friday No. 20




Note für diese Woche: 3-4

Song der Woche: "All I want for christmas (is New Years Day)" von Hurts
 

wir haben wieder eine Woche geschafft und ich bin wirklich froh darum. Ja, ich weiß, ihr habt in dieser Woche nicht wirklich von mir gehört. Das lag aber auch vor allem daran, dass auf der Arbeit viel los war und ich, wenn ich abends dann endlich zu Hause war, nur noch schlafen wollte.

Aber natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, euch von meiner vergangenen Woche zu erzählen. Besonders, da ich erfahren habe, dass es sogar nette Leser gibt, die meinen Blog unter dem Thema "Kultur" gespeichert haben. :-)

So und nun mal zu dem, was in dieser Woche los war.

Wie ich euch ja schon angekündigt habe, haben meine Cousine und ich das letzte Wochenende mit Plätzchenbacken verbracht. Zugegeben, sie mehr als ich, aber immerhin. Und was soll ich euch sagen, es hat nicht lange gedauert und ich habe mir den Finger am heißen Backblech verbrannt. Das gehört anscheinend bei mir irgendwie dazu. Was noch schlimmer ist, ist das ich mich Tags drauf am heißen Wasserdampf gleich nochmal an der selben Hand verbrannt habe. Ist das Dummheit oder Lernresistenz? Ich glaube, ich will die Antwort gar nicht wissen?

Das die Menschheit bekloppt ist wusste ich ja schon länger und dass man sich im Winter irgendwie warm halten muss, wenn man nach draußen geht ist auch klar, aber was ich diese Woche als Kopfbedeckung entdeckt habe hat alles übertroffen.

Ein Kerl, der einen Plüschwildschweinkopf als Mütze getragen hat - mit langen Bommeln, um die Ohren zu wärmen. Zugegeben, zu dieser seltsamen Gestalt hat diese seltsame Mütze durchaus gepasst, aber trotzdem sah es an diesem bestimmt schätzungsweise 40-ig jährigen einfach nur lächerlich aus. Merke: Wildschweine gehören in den Wald und nicht als Plüschohrenwärmer auf deinen Kopf!!

Doch den Höhepunkt dieser Woche habe ich am Donnerstagabend erlebt.

Auf meinem Heimweg nach der Arbeit habe ich beschlossen auf dem Weihnachtsmarkt einen Abstecher zur Crêpes-Bude zu machen und mir etwas leckeres zu gönnen. An der Bude angekommen standen dort schon einige Mütter mit ihren gefühlt 20 Kindern. Die "netten" Kleinen haben wie zu erwarten rumgeschrieen und es geschafft lauter zu sein als der Zweite Weltkrieg. Total entnervt war ich sehr froh, als ich endlich mit meinem frischen Crêpes endlich gehn Heimat aufbrechen konnte, als mich so ein kleiner Bengel fast mit seinem Laufrad über den Haufen gerannt hätte. Anscheinend frustriert, dass er mich nicht erwischt hat ist er mal eben voll Pfund seiner Mutter von hinten in die Hacken gefahren. Jetzt dürft ihr dreimal raten, was seine Mutter gesagt hat.
Hier die Antwort: "Karl-Ludwig, lass das!"
Ganz ehrlich, jetzt weiß ich warum er seiner Mutter von hinten in die Hacken gefahren ist!!!!



Das war es von meiner Woche. Da ich nächste Woche Urlaub habe, hoffe ich doch sehr, dass ich endlich etwas mehr zum Lesen komme, als bisher.


Bis dahin wünsche ich euch allen einen schönen und entspannten 3. Advent

Tschuss

Freitag, 7. Dezember 2012

Casual Friday No. 19



Note für diese Woche: 1-2

Song der Woche: "Let it snow" von Michael Bublé
 


Ihr Lieben, wir haben es wieder geschafft. Wieder eine Woche überlebt und wieder eine Woche näher an Heiligabend. Was für mich auch bedeutet, wieder eine Woche, in der ich es nicht geschafft habe auch nur ein Weihnachtsgeschenk zu kaufen. Langsam sollte ich wohl in die Puschen kommen.
 
Diese Woche hatte doch wirklich den ein oder andern Höhepunkt.
 
Als ich am Sonntag aufgestanden bin hatte es tatsächlich geschneit und ich habe es wirklich genossen mich in meinen Schlonzklamotten einzumuckeln und zu lesen. Es gibt doch nichts Besseres, als den Sonntag mit einem leckeren Tee, einer Duftkerze und einem guten Buch im Schaukelstuhl zu verbringen. Aber leider geht nun mal jedes Wochenende vorbei und die Arbeit ruft wieder. :-(
 
Dabei habe ich nun schon die ganze Woche diesem Wochenende entgegen gefiebert, denn wie schon angekündigt, besucht mit meine Cousine Maria zum Plätzchenbacken. Das wird wohl sehr schön, aber auch sehr chaotisch.
 
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen während der Woche Stück für Stück meine Wohnung aufzuräumen, damit ich nicht an einem Tag alles machen muss. Und was soll ich euch sagen, gestern Abend habe ich dann endlich angefangen. Das ist soooo typisch für mich. Ich muss immer als bis zum letzten Moment vor mir herschieben nur damit ich es dann in aller Hektik erledigen muss. So was unorganisiertes.
 
Trotzdem muss ich sagen, bin ich froh, dass ich gestern wenigstens angefangen habe aufzuräumen, denn als ich gestern einen Blick in Amazon geworfen habe, habe ich gesehen, dass "Die Bestimmung 2" draußen ist. Natürlich habe ich sofort in der Buchhandlung meines Vertrauens angerufen und mir eine Ausgabe zurück legen lassen.
 
Ich war so begeistert, als ich nach Hause gekommen bin und habe gleich angefangen zu lesen. In weiser Voraussicht habe ich letzte Woche nochmal den ersten Band gelesen und bin deshalb gut reingekommen. Leider ist dann nach ca. 2 Kapiteln mein Blick in meine Küche gewandert und ich wusste, dass ich nicht mehr weiter lesen kann, solange es so in meiner Wohnung aussieht. Also wird sich da Buch noch ein paar Tage gedulden müssen, aber es läuft ja nicht weg.
 
Für heute ist bei uns starkes Schneefall gemeldet, ich bin ja sehr gespannt, ob der Schnee diesmal etwas länger liegen bleiben wird als letztes Wochenende. Da war nach knapp 7 Stunden die weiße Pracht wieder ein einziger Matschhaufen.
 
Naja, jetzt freue ich mich erstmal auf ein lustiges und chaotisches Wochenende und wünsche euch und euren Lieben einen schönen und entspannten 2. Advent.



Bis zum nächsten Mal
 
Tschuss

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Dancing Jax





 
 
Erschienen:
 
September 2012 bei Script 5
 
Seiten:
 
544 Seiten, Klappenbroschur
 
Teil einer Serie?
 
Ja, der erste Teil einer Trilogie





Felixstowe ist eine ruhige und verschlafene Stadt an der Südostküste Englands, doch innerhalb nur einer Woche wird das Leben des Stadtbewohner komplett auf den Kopf gestellt, als eine Buch aus einem geheimnisvollen Geisterhaus auftaucht.

Plötzlich verhalten sich viele Bürger merkwürdig und scheinen wie besessen von diesem Buch zu sein.

Als auch sein Stiefsohn Paul von "Dancing Jax" in seinen Bann gezogen wird, ist dem Mathelehrer Martin Baxter schnell klar, dass er etwas unternehmen muss. Aber was?




Ein Buch über ein Buch. Das hat mich sofort fasziniert und neugierig gemacht. Der Klappentext klang auch sehr viel versprechend und so habe ich mich freudig gespannt auf dieses Buch gestürzt.

Bisher habe ich mich etwas um diese Rezension gedrückt, weil ich einfach nicht weiß, was ich von dem Buch halten soll.

Einerseits war die Geschichte an sich schon ganz gut, aber irgendwie hat mir bei diesem Buch das gewisse Etwas gefehlt. Es konnte mich einfach nicht einfangen.



Ich finde das Cover wirklich gut gemacht. Es hat mich sofort angesprochen und vermittelt auf den ersten Blick eine Art Gefahr und Spannung. Im Laufe der Geschichte wird dem Leser dann auch immer klarer, was das Covermotiv mit der Geschichte zu tun hat.



Was den Schreibstil angeht hatte ich doch durchaus meine Probleme am Anfang. Denn besonders im ersten Kapitel ist die Ausdrucksweise der Charaktere eher derb und alles andere als very british.

Während der Geschichte wird die Handlung aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Das ist natürlich auf der einen Seite durchaus positiv, weil man einen guten Rundumblick über die Gefühle und Gedanken der Charaktere hat, aber von Zeit zu Zeit wird es etwas verwirrend und anstrengend den Überblick zu behalten, wer den jetzt die Handlung erlebt.

In einigen Kapiteln gibt es immer wieder Zwischensequenzen, in denen Seiten aus "Dancing Jacks" abgedruckt sind. Es ist eine nette Abwechslung, denn so erfährt man etwas über das "Alter-Ego" der jeweiligen Charaktere, aber ich muss gestehen, manchmal wurde es mir doch sehr langwierig und hat die Story nur unnötig in die Länge gezogen.



Was die Charaktere dieses Buches angeht bin ich etwas zwiegespalten. So hat mir zum Beispiel der Lehrer Martin Baxter von Anfang an sehr gut gefallen, da er selbstbewusst ist und einen Hang zum Sarkasmus hat. Er ist eine Person, die in den meisten Fällen einen kühlen Kopf bewahrt und als Protagonist sehr greifbar ist.

Der Hofstaat des Ismus hingegen hat mich doch des öfteren zum Kopfschütteln gebracht. Mir ist durchaus bewusst, dass diese Personen von dem Buch besessen sind, aber an einigen Stellen habe ich mich wirklich gefragt, ob da nicht noch irgendwelche Drogen im Spiel sind. Diese Personen blieben für mich während des Buches eher nebulös und schwammig. Keine auffallende Charaktereigenschaften und leider austauschbar.


Die Grundidee der Handlung ist zwar nicht unbedingt neu; ich finde es aber immer toll und spannend, wenn es in Büchern um Bücher geht. Doch irgendwie war ich während des Lesen ab und an dann doch versucht das Buch einfach weg zu legen. An einigen Stellen hat sich die Handlung so gezogen, dass ich überlegt habe zwischendurch einfach ein paar Seiten zu überspringen.
 
Robin Jarvis hat sich auf jeden Fall Mühe gegeben der Geschichte und seinen Charakteren Leben einzuhauchen und man findet im Buch auch immer wieder liebevolle Details, doch wirklich berührt hat mich die Geschichte nicht.
 
Manchmal hatte ich den Eindruck über eine ähnliche Handlung schon mal einen Film gesehen zu haben und so war für mich auch die Story an vielen Stellen vorhersehbar und deswegen wenig spannend.
 
Ich fand es schon sehr gut, dass früh in der Handlung eine gewisse Action auf Grund des Unglücks stattfand, aber die Dynamik, die daraus hätte resultieren können wurde nicht mit in die restliche Handlung übernommen.
 
An einigen Stellen habe ich mich dann auch tatsächlich gefragt, ob der Autor die Handlungen der Charaktere gewollt übertrieben hat oder ob ihm einfach die Ideen ausgegangen sind. Denn da war doch die ein oder andere Szene, bei der ich wirklich dachte: "Sind die jetzt vollkommen irre?".
 
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich den zweiten Teil lesen werde, denn ich bin mir nicht sicher, ob die Fortsetzung irgendwelche neuen Ideen enthalten wird.
 
Alles in allem ist die Geschichte etwas anstrengend und durchgeknallt. Wer auf solche Bücher steht ist mit "Dancing Jax" auf jedenfall gut bedient.



Montag, 3. Dezember 2012

Gelesen im: November 2012

 
der November ist vorbei und ich bin wirklich stolz auf mich, denn ich habe es geschafft, meinen Lesestapel für den Monat ab zuarbeiten.
 
Hier meine Statistik:
 
05.11. Die Verratenen - Ursula Poznanski (4 Schmörmel)
06.11. Dancing Jax - Robin Jarvis (3 Schmörmel)
14.11. Pandemonium - Lauren Oliver (4 Schmörmel)
16.11. Hana - Lauren Oliver
22.11. First Frost - Jennifer Estep
23.11. Romeo für immer - Stacey Jay (2 Schmörmel)
23.11. Die vollkommene Kämpferin - Aimee Carter
26.11. Die unsterbliche Braut - Aimee Carter (4 Schmörmel)
29.11. Das Verbotene Eden (Logan und Gwen) - Thomas Thiemeyer (3 Schmörmel)
 
 
 
 gelesene Bücher: 6
gelesene E-Books: 3
 
gelesene Seiten: 2725 Seiten
(91 Seiten am Tag)
gekaufte Bücher: 9
Sub gesamt: ca. 115 Bücher
 
 
Pandemonium - Lauren Oliver
 
 
 
 
Romeo für immer - Stacey Jay
 
 
 
Bis zum nächsten Mal
 
Tschuss