Montag, 7. Oktober 2013

Lebst du noch?





Ja, ich lebe noch - auch wenn man in letzter Zeit nicht viel von mir gehört oder gelesen hat. Das liegt vor allen Dingen daran, dass ich im Moment einfach nicht wirklich Lust zum Bloggen habe und leider auch momentan in einer Geschwindigkeit lese, die jeder Beschreibung spottet.
 
 
In den letzten Wochen war es ja schon sehr ruhig hier geworden und darum habe ich beschlossen zumindest mal bis Ende des Jahres eine Blogpause einzulegen und mich von allem zurück zu ziehen. Es wird wohl auf jedenfall noch eine Rezi von mir geben - sofern ich es endlich mal schaffe das Buch zu Ende zu lesen.
 
Ich hoffe, ihr versteht das und bleibt mir auch weiterhin als Leser erhalten.
 
 
Ich wünsche euch bis zum nächsten Mal eine tolle Zeit.
 
Tschuss

Freitag, 20. September 2013

Casual Firday No. 36/2013




Note für diese Woche:  3

Song der Woche: "Ironic" von Alanis Morissette



Wieder Freitag und ich tue mich etwas schwer diese Woche zu benoten. Denn es gab einige wirklich tolle Momente und auch ein paar Momente, auf die ich gut hätte verzichten können.



Die Woche startete nämlich eigentlich sehr gut, denn meine Kollegin ist nach 4 Wochen Krankheit endlich wieder soweit fit und arbeitet wieder. Wenn das mal nicht gut ist.


Am Dienstag hatte ich dann Geburtstag. Allerdings habe ich "nur" im kleinen Familienkreis gefeiert, immerhin wurde ich ja nicht zum ersten Mal 21 ;).


Leider hat mein neues Lebensjahr nicht ganz so gut begonnen, wie ich es erhofft hatte.


Da meine Kollegin ja nun wieder da war, dachte ich mir, es wäre doch super ein langes Wochenende zu nehmen und habe deshalb für Donnerstag und Freitag Urlaub beantragt. Soweit so gut. Doch ich muss mir wohl leider am Mittwochabend den Magen verdorben haben und habe deshalb den gesamten Donnerstag krank auf der Couch verbracht. Das ist doch wieder mal mein Glück.


Für mein neues Lebensjahr habe ich mir aber vorgenommen nicht mehr soviel hier auf meinem Blog zu jammern. Nur auf meinem Blog! Meine Freunde und Familie müssen sich mein Gemecker auch weiterhin antun.


Sollte ich ab und an doch noch etwas wehleidig klingen, so seht es mir bitte nach. Ich arbeite dran.


Den Rest des Wochenendes werde ich vermutlich auf meinem Sofa verbringen und mich einkuscheln, damit ich am Montag wieder richtig fit bin.


Wie war denn eure Woche so? Gab es auch ein paar spannende Neuigkeiten in eurem Leben?


Ich wünsche ich euch ein schönes und entspanntes Wochenende!



Bis zum nächsten Mal

Tschuss

Sonntag, 15. September 2013

Casual Friday No. 35/2013





Note für diese Woche: 3-4

Song der Woche: "I'm walking" von Fats Domino



Eine weitere Woche ist vorbei und wo ich letzte Woche noch im Top rumlaufen konnte muss ich mich jetzt mehr einmuckeln, denn ohne Zweifel hat der Herbst bei uns Einzug gehalten. Besonders ist mir das am Dienstag Abend klar geworden, als ich zum Kochen (ich habe keinen Dunstabzug dafür aber ein großes Dachfenster) das Fenster aufgemacht habe. Man konnte die Herbstluft und die Kälte schon sehr gut riechen.


Glücklicherweise hatte ich diese "Erleuchtung" am Dienstag Abend und habe mich deshalb für Mittwoch auch etwas wärmer angezogen und war wirklich glücklich darüber, denn der Bus, mit dem ich morgens immer zur Arbeit fahre hatte leider eine Panne.


Beim Versuch eine Abkürzung über einen Parkplatz zu nehmen ist der kleine Sprinterbus leider an einer etwas abschüssigen Ausfahrt aufgesessen. Der Fahrer versuchte zwar noch das Auto irgendwie von der Stelle zu bringen, aber alles vor und zurück und alles an der Hydraulik gespiele nützte rein gar nichts. Nach einer Weile kam dem Fahrer die Idee, dass es vielleicht helfen würde, wenn die Fahrgäste aussteigen würden, was wir auch taten, nur leider hat auch dieser Lösungansatz nicht zum Erfolg geführt. Der Bus blieb wo er war.


Da mein Kollege, der morgens mit mir den Bus nimmt, und ich diese Woche alleine in der Abteilung waren mussten wir also anderweitig zuschauen, dass wir schnellstmöglich zur Arbeit kommen, denn die Kunden möchten ja trotzdem bestellen. Da blieb also nichts anderes übrig, als im Schweinsgalopp die knapp zwei Kilometer zur Arbeit zu laufen.


Ich kann nicht sagen, ob es am Karma meines Kollegen oder mir gelegen hat, aber obwohl es den Morgen über geregnet hatte blieb es für unseren Fußmarsch trocken. Keine viertel Stunde im Büro angekommen fing es dann an zu schüttet. Das nennt man dann wohl Glück im Unglück. Zumindest sind wir aber irgendwie auf der Arbeit angekommen.


Wenigstens kann mir jetzt aber keiner vorwerfen, dass ich mich an diesem Tag nicht ausreichend bewegt habe. Da gab es dann auch abends zum Nachtisch ein Stück Schokolade extra als Belohnung. :)


Am nächsten Tag stand der Sprinterbus aber wieder fahrtüchtig am Busbahnhof. Mein Kollege erzählte mir, dass der Bus wohl am Vortag abgeschleppt werden musste. Nur gut, dass der Fahrer dieses Experiment wohl niemals wieder machen wird.


Ist euch sowas auch schon mal passiert? Hattet ihr schon lustige oder kuriose Erlebnisse mit Bus und Bahn?


Ich wünsche ich euch ein schönes und entspanntes Wochenende!



Bis zum nächsten Mal

Tschuss

Freitag, 6. September 2013

Casual Friday No. 34/2013





Note für diese Woche: 5

Song der Woche: "Break Stuff" von Limp Bizkit


Ich hatte ja am letzten Freitag geahnt, dass diese Woche für die Tonne sein würde. Und ich hatte recht. Das kommt vielleicht nicht oft vor, aber diese Woche hätte ich, bis auf ein paar kleine Ausnahmen, wirklich getrost überspringen können.


Nachdem also am Montag die Inventur an stand, haben meine Kollegen und ich die restliche Woche damit verbracht Korrekturbuchungen zu machen, Artikel umzubuchen, neu anzulegen und umzurechen.


Wie ihr ahnt hatte ich da zeitweise doch recht viel zu tun und meine Geduld wurde zusätzlich noch auf die Probe gestellt, als 3 unserer Lageristen und ein Außendienstler sich dann um meinen Schreibtisch versammelten und alle gleichzeitig etwas von mir wollten. Ich habe mich wirklich gefragt, ob ich mittlerweile Mitarbeiterin an einem Bahnschalter bin und deshalb so viele Menschen anstehen.


Die nächste waren leider auch recht kurz, denn das Winzerfest hat am letzten Samstag angefangen und es gibt leider immer wieder Mitmenschen, die sich anscheinend dazu berufen fühlen Mitten in der Nacht ein einer ruhigen Gasse ein Länderspiel zu pfeifen und damit alle Anwohner wecken.
Auch gerne genommen, betrunkene halbstarke, die um drei Uhr nachts keinen besseren Zeitvertreib kennen, als mit voller Wucht gegen Garagentore zu rennen. Würde das Winzerfest noch eine Woche länger dauern hätte ich wahrscheinlich Tränensäcke, die ich in meine Schuhe stopfen könnte.


Gut das jetzt das Wochenende vor der Tür steht und ich mich etwas entspannen kann. Zwar steht morgen noch ein gründlicher Hausputz auf dem Plan, da ich einen Übernachtungsgast haben werde, aber abends ist dann ein Konzert und das Abschlussfeuerwerk vom Winzerfest angesagt. Hoffentlich kehrt danach dann etwas mehr Ruhe ein.


Wie war eure Woche denn so? Was tut ihr, wenn ihr einen total stressigen Tag hattet?



Ich wünsche ich euch ein schönes und entspanntes Wochenende!



Bis zum nächsten Mal

Tschuss

Freitag, 30. August 2013

Casual Friday No. 33 - Gewinner gezogen



Note für diese Woche: 4-5

Song der Woche: "Overkill" von Colin Hay



Man, was war dass denn für eine Woche. Ich mein, ich freu mich ja, wenn ich auf der Arbeit genug zu tun habe, dann geht wenigstens die Zeit rum, aber warum muss es denn immer das eine oder das andere Extrem sein?! Und warum fällt manchen Chefs erst kurz vor knapp ein, dass mit dem Monatswechsel einige weitreichende Veränderungen im Arbeitsablauf erfolgen sollen?!


Die ganze Woche über war ich doch arbeitstechnisch gut beschäftigt, was ja eigentlich ganz gut war, aber als ich dann am Dienstag hörte, dass meine Kollegin auch noch die ganze nächste Woche krankgeschrieben ist, da habe ich am Rad gedreht. Aber nach kurzer Panik habe ich dann doch feststellen dürfen, dass einige Aufgaben, die meine Kollegin immer übernimmt gar nicht so schwer sind und dass sogar ich Chaosqueen, dass ganz gut hinbekomme.


Abends war ich dann aber wirklich erledigt, so dass ich nicht zum lesen gekommen bin. Erschwerend kommt dazu, dass ich im Moment eine totale Leseflaute habe und mich nicht mal dazu aufraffen kann die Bücher zu lesen, auf die ich mich so sehnsüchtig gefreut habe. Das ist dann auch der Grund, warum es für diesen Monat keine Lesestatistik geben wird. Es lohnt sich einfach nicht für 2 gelesene Bücher einen "Rückblickspost" zu schreiben.


Die viele Arbeit war auch der Grund, warum bisher auch noch keine Gewinner für meine Bloggeburtstags-Gewinnspiel bekannt gegeben wurden. Das wird jetzt aber nachgeholt, damit sich die glücklichen Gewinnerinnen gleich mit einer guten Nachricht ins Wochenende verabschieden können.


Den 15 € Amazon-Gutschein hat


Schokokeksii



gewonnen.


Der 10 € Amazon Gutschein geht an:



Caterina Schallenberg


Herzlichen Glückwunsch euch beiden. Bitte lasst mir doch schnellstmöglich eure E-Mail Adresse zukommen, damit ich euren Gewinn an euch verschicken kann.


Euch anderen, die teilgenommen haben, seid nicht traurig, es gibt bestimmt ein nächstes Gewinnspiel.


Da am Montag dann kurzfristig eine Inventur und eine große Computerumstellung auf der Arbeit ansteht, werdet ihr wohl auch nächste Woche nicht viel von mir hören. Aber ich gehe davon aus, dass bestimmt der ein oder andere von euch das gut verstehen kann.





Ich wünsche ich euch ein schönes und entspanntes Wochenende!



Bis zum nächsten Mal

Tschuss




Freitag, 23. August 2013

Casual Friday No. 32/2013




Note für diese Woche: 4

Song der Woche: "Killing in the name of" von Rage Against The Machine


Mein Urlaub ist vorbei und die erste Arbeitswoche hatte es echt in sich. Zwar wusste ich, dass meine Kollegin sich am letzten Freitag für diese komplette Woche krankgemeldet hatte, allerdings wusste ich nicht, dass sie netterweise auch ein paar Bazillen dagelassen hatte, die mich jetzt schon die ganze Woche ärgern und nerven.


Fast die gesamte Woche bestand eigentlich nur darin, mich auf die Arbeit zu schleppen und irgendwie den Tag rumzubekommen. Ich kann euch nicht sagen, wie ich das geschafft habe, denn besonders heute kam ich mir vor, wie ein Hamster im Rad, der rennt und rennt, aber nicht voran kommt. Kaum war der eine Stapel abgearbeitet, fanden sich, wie durch ein Wunder neu Stapel auf meinem Schreibtisch. Aber wenigstens geht so die Zeit rum.


Am Mittwoch nach der Arbeit war ich mit meiner Mum und meinem Bruder noch im Kino. Da meine Mutter und mein Bruder den zweiten Teil von "Ich einfach unverbesserlich" noch nicht gesehen hatten, bin ich nochmal mit ihnen zusammen in den Film. Leider läuft diese Fortsetzung aber nur noch am frühen Abend, weshalb das Kino zum größten Teil mit Kinder besetzt war. Soweit ja kein Problem, wenn die Kleinen wenigstens gewusst hätten, wie man mit geschlossenem Mund kaut, oder das es nicht notwendig ist, dass das ganze Kino mitbekommt, das das Getränk leer ist. Trotzdem war es aber ein schöner und lustiger Abend.


Donnerstagmorgen dann - genauer gesagt um 5 Uhr morgens - wurde ich dann von einem vermutlich jungen Mann geweckt, der meiner Nachbarschaft und mir lautstark mitteilte, dass er nicht mehr kann und nicht mehr will und keine Lust mehr hat zu leben. Er ließ mich ebenfalls noch wissen, dass er jetzt losgehen und noch bei einem Freund klingeln würde.


Ich bin schon generell kein geduldiger Mensch, aber besonders früh morgens geht mir sowohl Geduld als auch Mitgefühl für Fremde, die mich lautstark geweckt haben, komplett ab. Deshalb habe ich auch kurzzeitig überlegt, dem Kerl meine Hilfe bei seinem Vorhaben anzubieten. Es tut mir Leid, ich weiß, damit sammle ich jede Menge "Miese-Karma-Punkte", aber in diesem Moment war es mir egal.


Vielleicht bekomme ich ja am Wochenende etwas Ruhe und Entspannung. Auf jeden Fall sollte ich dieses Wochenende nochmal genießen, denn ab nächste Woche herrscht bei uns in der Stadt wieder Ausnahmezustand, denn das jährliche Winzerfest beginnt am Samstag.


Wie werdet ihr das Wochenende verbringen? Was war euer Highlight diese Woche?




Ich wünsche ich euch ein schönes und entspanntes Wochenende!



Bis zum nächsten Mal

Tschuss




Freitag, 16. August 2013

Casual Friday No. 31/2013 + Gewinnspiel-Erinnerung



Note für diese Woche: 1+

Song der Woche: "Road trippin'" von den Red Hot Chili Peppers




Warum gehen Urlaubswochen nur immer so schnell vorbei? Kaum hatte ich am Montag meinen ersten Tag Urlaub, schon ist es wieder Freitag und ich darf mich schon mal seelisch und moralisch auf eine neue Arbeitswoche vorbereiten.


Dafür habe ich aber diese Woche einige Dinge von meiner To-Do-Liste streichen können, die da schon lange standen.


Am Montag hatte ich einen Zahnarzt-Termin und habe endlich, nach vielen nervigen Jahren, meinen Retainer raus gekommen, auch wenn mein Zahnarzt es fast vergessen hätte. Ich musste ihn extra nochmal daran erinnern.


Dienstags dann bin ich mit meinen Eltern nach Ludwigshafen gefahren, um meine eingeklemmten Nerven und verschobenen Wirbel wieder an Ort und Stelle bringen zu lassen. Falls jemand von euch Ludwigshafen kennen sollte, dann könnt ihr es sicher nachvollziehen, wenn ich sage, ich war froh, als wir wieder von dort weggefahren sind. Ludwigshafen ist keine schöne Stadt!



Anschließend waren wir noch bei Ikea und ich schwöre euch, wer immer auch behauptet, in Deutschland gäbe es zu wenig Kinder, der war an diesen Tag nicht bei Ikea. Auf gefühlt 15 m² waren sämtliche Kinder aus dem Umkreis versammelt. Man konnte keinen Schritt machen, ohne in eines reinzurennen oder über ein anderes zu stolpern. Keine Kinder in Deutschland?! Pfff...das ich nicht lache!


Gestern stand dann ein gemütlicher Shoppingtrip in Mannheim an. Das Wetter hätte nicht besser sein können und ich hätte wohl ohne Probleme ein paar Stunden nur damit zubringen können, am großen Brunnen es Wasserturms zu sitzen und das Wetter zu genießen.


Ich habe tatsächlich während meines gesamten Urlaubs kaum etwas gelesen, was aber auch daran lag, dass ich mir dachte, dass ich ja sonst jeden Tag lesen kann, aber in meinem Urlaub dann doch lieber Zeit mit meiner Familie verbringe und Sachen mache, zu denen ich sonst nicht wirklich komme.


Daher habe ich mir auch überlegt mein Geburtstagsgewinnspiel um eine Woche zu verlängern. Falls ihr es noch nicht gesehen habt: HIER geht es zum Gewinnspiel. Ihr habt jetzt also noch bis zum 23.08. 2013 um  23:59 Uhr Zeit mitzumachen. Ich wünsche euch viel Spaß und viel Glück.


Ich wünsche ich euch ein schönes und entspanntes Wochenende!



Bis zum nächsten Mal

Tschuss


Mittwoch, 14. August 2013

4 in1: Kurzrezensionen die 6.


"Die geheime Sammlung" von Polly Shulman




 


Alle Infos findest du hier.


Eine wirklich kurzweilige und  - im wahrsten Sinne des Wortes - zauberhafte Geschichte.

Auch wenn ich die Charaktere nicht wirklich gut kennen gelernt habe während der Geschichte, so finde ich doch, dass die Umsetzung dieser fantasievollen Grundidee wirklich gute gelungen ist.

Zwischenzeitlich zieht sich die Geschichte ein wenig und wirklich Spannung ist für mich nicht aufgekommen. Auch die Wendung am Schluss fand ich nur schwer zu verstehen und nachzuvollziehen, aber das Buch ist wunderbar für einen Lesenachmittag auf dem Balkon oder am See geeignet.






--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


"Soul Beach - Frostiges Paradies" von Kate Harrison




Alle Infos findest du hier.

Mit diesem Buch hatte ich es am Anfang nun wirklich nicht leicht. Die Geschichte zieht sich und es kommt trotz des anfänglichen Mordes zu keiner großen Spannung.

Auch die Protagonistin kam mir stellenweise sehr lethargisch vor und hat es mir schwer gemacht ihre Handlungen nachzuvollziehen.

Einige Gedankengänge der Schriftstellerin kann ich einfach nicht verstehen, deshalb fällt es mir auch schwer einige Aspekte von Soul Beach zu kapieren.

Ich weiß nicht genau, wann es passiert ist, aber gegen Ende hatte mich das Buch gepackt. Ich will unbedingt wissen, wer der Mörder ist. Zwar habe ich eine Vermutung, aber es macht mich wahnsinnig, nicht zu wissen, ob ich recht habe.

Ein Buch mit Startschwierigkeiten, das aber doch einen gewissen Suchtfaktor hat.




--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

"Soul Fire" von Kate Harrison





Alle Infos findest du hier.


Nachdem ich schon im ersten Teil gerätselt habe, wer denn  nun der Mörder ist, konnte ich nun wirklich nicht mehr auf die deutsche Übersetzung warten.

Leider erfährt man auch in diesem Band nicht, wer denn nun der Mörder ist, auch wenn es immer wieder Hinweise auf sie/ihn gibt.

Die Geschichte an sich hat sich zeitweise etwas gezogen und hätte meiner Meinung nach etwas mehr Spannung vertragen können.

Wirklich nervenaufreibend war es aber schon, denn Alice verbringt doch viel Zeit mit dem von mir vermuteten Mörder.

Wie gut, dass der letzte Teil schon bald erscheint und ich dann endlich weiß, ob ich recht hatte oder nicht.



--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

"The goddess inheritance" von Aimee Carter



Alle Infos findest du hier.



Der letzte Teil erscheint auf deutsch erst Anfang nächsten Jahres und solange wollte ich einfach nicht warten.

Die Geschichte war leicht zu lesen und der Schreibstil nicht zu kompliziert.

Wirkliche Spannung kam aber nicht auf, auch wenn sich die Autorin bemüht hat die Handlung gegen Ende des Buches möglichst spannend zu gestalten und der Trilogie einen würdigen Abschluss zu geben.

Das Ende war ganz in Ordnung, auch wenn ich mir doch vielleicht noch das ein oder andere Detail zu Kate und Henry gewünscht hätte.

Der Abschluss zu einer Trilogie mit Höhen und Tiefen.





Freitag, 9. August 2013

Casual Friday No. 30/2013






Note für diese Woche: 2-3

Song der Woche: "Counting stars" von One Republic



Die Woche ist fast geschafft und ich sitze hier und zähle die Minuten bis mein Arbeitstag vorbei ist, denn dann habe ich endlich eine Woche Urlaub. Ich freu mich schon wie bolle, auch wenn einige kostbare Urlaubstage für Besorgungen drauf gehen, die man immer vor sich herschiebt. Aber sei's drum.


Rückblickend muss ich aber sagen, dass die Woche doch wirklich ganz gut war.


Ich bin am Samstag nach Darmstadt gefahren und habe mich dort mit einer ehemaligen Arbeitskollegin und Freundin getroffen. Nach einem leckeren Mittagsessen habe ich dann aber leider den Fehler gemacht und bin mit Kerstin shoppen gegangen. Jeder der mich kennt weiß, dass man mich nicht auf Klamottenläden, in denen Sale ist, loslassen sollte.


Unser erste Stopp hat uns zu C und A geführt, wo ich bei den Umkleiden auf einer Bank saß und auf meine Freundin gewartet habe. Kurze Zeit später nahm eine etwas ältere, stark geschminkte Dame neben mir Platz, die eine große Sonnenbrille trug und damit aussah wie Puck die Stubenfliege aus der Serie "Biene Maja".


Besagte ältere Dame hat dann lautstark die Outfits ihrer Shoppingbegleitung kommentiert. Allerdings schien ihr das immer noch nicht genug zu sein, denn kaum war Kerstin aus der Kabine getreten hat Puck neben mir auch ihre Meinung zu ihrem Outfit abgegeben. Ich musste mich wirklich zusammen reißen, um nicht lauthals loszulachen. Was für ein Geltungsbedürfnis!


Am nächsten Morgen auf dem Weg zu Arbeit hat mein Kollege mir dann eine Frage gestellt von der ich nicht wusste, ob sie ernst gemeint war oder nicht.


Auf der Strecke zur Arbeit gibt es seit einigen Wochen eine große Baustelle, auf der zwei Kreisel kurz hintereinander gebaut werden. Die erste Hälfte der Kreisel ist schon fast fertig und schon sehr gut zu erkennen. Wir fuhren also an dieser Baustelle vorbei und mein Kollege fragte mich doch tatsächlich, ob auch eine zweite Hälfte zu diesem Kreisel gebaut werden würde.


Was soll man denn auf eine solche Frage antworten? "Nein, es gibt nur einen halben Kreisel. Der ist dann auch billiger als ein ganzer." oder "Nein, wir dachten wir bauen nur eine Hälfte und schaun dann wie es läuft."


Zumindest hatte ich aber einiges zu lachen. Damit war zumindest dieser Morgen schon mal gerettet.


So, für mich beginnt nun jetzt endlich nicht nur das Wochenende, sondern auch endlich meine Urlaubswoche. Ich bin noch nicht mal sicher, ob ich wirklich viel lesen werde. Ich schätze, ich werde es eh erst mal genießen ausschlafen zu können (vorausgesetzt meine Nachbarn lassen mich).




Ich wünsche ich euch ein schönes und entspanntes Wochenende!



Bis zum nächsten Mal

Tschuss


 

Donnerstag, 8. August 2013

Breathe - Gefangen unter Glas




Erschienen:
März 2013 im dtv-Verlag

Seiten:
432 Seiten als Hardcover

Originaltitel:

Teil einer Serie?
Ja, 1. Teil einer Trilogie









Es ist schwer sich vorzustellen, wie eine Welt ohne Bäume und Sauerstoff aussehen würde. Doch in genau so einer Welt leben Bea, Quinn und Alina. Sie sind in einer Kuppelstadt aufgewachsen, in der sie nur dank künstlichem Sauerstoff überleben könnnen. Die Welt um sie herum ist öde, leer und ohne jedes Leben. Zumindest will ihnen das die Regierung glauben machen.

Doch ein eigentlich harmloser Ausflug ins Ödland außerhalb der Kuppel eröffnet Quinn und Bea eine ganz neue und erschreckende Sichtweise, nachdem sie auf die Rebellin Alina treffen, die vor der Regierung fliehen muss.

Ob es den dreien gelingen wird einen sicheren Untschlupf zu finden und die Bewohner der Kuppel zu befreien verrate ich euch natürlich nicht. Dafür müsst ihr schon das Buch lesen.




Über "Breathe" habe ich schon einge Dinge gehört, gelesen und gesehen und war sehr neugierig, wie das Buch ist. Nachdem es mit der Rezi jetzt etwas gedauert hat, ist sie endlich endlich online.




Das Cover finde ich ganz hübsch, allerdings ist es jetzt auch nichts wirklich besonderes, was man noch nie zuvor in dieser Art gesehen hat.




Am besten von allen Charakteren hat mir Bea gefallen. War sie zu Beginn des Buches ein kleines, eher unscheinbares Mädchen, das viel zu sehr von ihrer Schwärmerei für Quinn eingenommen war, so hat sie sich während der Geschichte zu einer jungen Frau mit eigener Meinung, Stärke und Mut entwickelt. Das hat sie für mich sehr realistisch gemacht, auch wenn ich nur an wenigen Stellen ihre Entscheidungen und ihre Gefühle nachvollziehen konnte.
 
Etwas klischeehaft fand ich es allerdings, dass es mal wieder eine Geschichte mit Charakteren aus zwei verschiedenen Gesellschaftsschichten ist, die sich ineinander verlieben. Während Bea aus einer sehr armen Arbeiterfamilie kommt und von Geburt an gelernt hat, mit wenig auszukommen und für ihre Zukunft zu kämpfen, damit sie irgendwann ein besseres Leben hat, so musste sich Quinn um sein Leben nie wirklich Sorgen machen. Da Quinn aus einer reichen und hoch angesehenen Familie stammt, musste er sich nie um etwas sorgen und weiß daher auch anscheinend nicht, wie viel etwas wirklich wert ist.
 
Quinn ist mir am Anfang sehr auf die Nerven gegangen. Der reiche gutaussehende Kerl, der gar nicht mitbekommt, was um ihn herum passiert. Ein Jugendlicher, der "die große Liebe" auf dem Silbertablett genau vor seine Nase gestellt bekommt, sie aber überhaupt nicht wahr nimmt, sondern anderen Mädchen hinterher hechelt. Durch sein Leben im Überfluss scheint Quinn auch gerne mal die Realität zu übersehen, was ihn nicht unbedingt sympathischer für mich gemacht hat.
  
Was Alina betrifft so konnte ich sie nicht wirklich einschätzen. Sie ist eine starke und mutige Rebellin. Leider ist sie manchmal so besessen von einer Sache, dass sie den Blick für das Wesentliche verliert. Das macht sie teilweise zu einem sehr egozentrischen und egoistischen Menschen. Lieder ist sie mir auch aufgrund ihrer Stärke manchmal zu gefühlskalt und rational erschienen. Das war sicherlich auch der Grund, warum Alina mir irgendwie die ganze Zeit nicht wirklich sympathisch und vertraueserweckend erschienen ist.
  
Er ein oder andere Nebencharakter hat es trotz eher schwammiger Beschreibung geschafft gewisse Sympathie oder Antipathie zu erwecken. Ansonsten blieben viele Charaktere, wie zum Beispiel Onkel und Tante von Alina eher farblos und nur wenig aufregende Randerscheinungen.






Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Alina, Quinn und Bea erzeählt. So bekommt man einen guten Einblick in die Gefühle und Gedanken der Protagonisten. Allerdings kann es auch manchmal schwierig sein zwischen den verschiedenen Charakteren zu switchen, denn man gerät leicht in ein Gefühlschaos.
 
Der Schreibstil ist flüssig und frisch, was ein schnelles Lesen ermöglicht. Was ich als sehr angenehm empfand war die Tatsache, dass der Schreibstil nicht zu jugendlich und aufgesetzt war, denn das kann ganz leicht nach hinten losgehen und gestelzt und aufgesetzt klingen. Sehr schön, dass dies hier nicht der Fall war.







Die Autorin hat es geschafft mich schon auf den ersten paar Seiten mit ihrer Geschichte in den Bann zu ziehen. Auch wenn es für den Leser anfänglich sicherlich schwierig ist, sich ein Leben in einer abgeschlossenen Kuppel und eine Außenwelt ohne Sauerstoff vorzustellen, so kann man sich jedoch nach und nach in die Protagonisten hineindenken und so ihr Leben zu verstehen.
 
Die Grundidee dieser Geschichte finde ich wirklich gut, denn soetwas habe ich in einer dytopischen Geschichte bisher noch nicht gelesen. Doch an der Ausführung hat es manchmal gehapert, denn an der Story, wie Jugendliche durch eine zerstörte Stadt finden müssen um Schutz zu suchen ist nicht unbedingt neu.
 
Einige Wendungen kamen für mich zwar nicht unbedingt unerwartet, leider hat ihnen aber oftmals die Spannung gefehlt, so das ich nur dachte "Na und?".
 
Genervt hat mich allerdings die klischeehaft böse Regierung, die einzig aus Geld- und Machtgier heraus handelt. Besonders der Präsident ist ein Charakter, der mich richtig angeekelt hat, sobald er auf der Bildfläche aufgetaucht ist.
 
Trotzdem fand ich die Geschichte aber so gut, dass es mich interessiert hat, wie es mit den drei Protagonisten weiter geht. Auch wenn ich manchmal die Handlungsweise einiger Charaktere so gar nicht nachvollziehen konnte und gewisse Dinge, die erwähnt werden für mich nicht glaubhaft wirken.
 
Die Fortsetzung würde ich mir aber auf jeden Fall auch zulegen, denn es interessiert mich schon, wie es mit Bea, Alina und Quinn weitergeht.





Cover: 3/5
Charaktere: 4/5
Schreibstil: 4/5
Handlung: 4/5









Breathe - Gefangen unter Glass
Breathe - Flucht nach Sequoia (dt. erscheint im November 2013)






Breathe
Resist (engl. erscheint im Oktober 2013)



Dienstag, 6. August 2013

Sommer offline




 
 
Erschienen:
März 2013 im Heyne Verlag
 
 
Seiten:
304 Seiten als Taschenbuch
 
 
Originaltitel:
 
 
Teil einer Serie?
Ja, erster Teil einer Dilogie (?)










Libby ist ein riesiger Geschichtsfan und was würde da besser passen, als den Sommer in einem historischen Museum zu verbringen in dem immer das Jahr 1791 herrscht?

Im maritimen Museum in Maine angekommen muss sie aber zu ihrem Schrecken feststellen, dass sowohl Handy als auch Make-up verboten sind. Nur gut, dass wenigstens der gutaussehende und charmante Cam auftaucht und ihren Sommer zu retten scheint.

Als dann jedoch auch noch ein Geist und ein ziemlich nerdiger Jungreporter auftauchen wird Libby's Welt auf den Kopf zu gestellt.




Ich habe ein gutes Buch für den Sommer gesucht und bin auf Grund des Titels und der Inhaltsangabe doch recht neugierig geworden.







Auch nachdem ich das Buch nun zu Ende gelesen habe kann ich mir das Cover immer noch nicht erklären. Ich habe nicht die leiseste Ahnung, was das Cover mit dem Buch oder dessen Inhalt zu tun haben soll. Es ist zwar nett anzuschauen, aber irgendwie ohne Bezug zum Buch. Da gefällt mir das Originalcover doch deutlich besser, denn es ist aussagekräftiger und lässt etwas von der Handlung erahnen.






Libby ist zumindest was das Aussehen betrifft die klischeehafte Blondine. Immer top gestylt mit langen blonden Haaren und einem tollen Körper. Wäre sie auch geistig und charakterlich ein solches Klischee gewesen, hätte ich das Buch wohl schon nach den ersten paar Seiten wieder weggelegt. Doch glücklicherweise hat die 16-jährige Libby aus Minnesota mehr zu bieten.

Sie interessiert sich zwar auch für Mode, doch ihr liebstes Hobby ist die Geschichte. Sie kennt sich wirklich gut mit der Historie aus und ist mit einer solchen Leidenschaft bei der Sache, dass ich als Leserin begeistert war nicht wieder den immer gleichen Stereotyp vorgesetzt zu bekommen.

Allerdings kam es auch vor, dass ich Libby so gar nicht verstehen konnte. Da muss sie zu Beginn des Buches mit einer riesigen Zicke zusammen leben, die keine Gelegenheit auslässt sie mal direkt, mal durch die Blume, als Hure zu bezeichnen. Wäre ich Libby hätte ich mir das vielleicht einmal gefallen lassen, aber beim nächsten mal diese Zicke rückwärts durch die nächste Hecke gezogen.

Der Protagonist Garrett ist aber dann doch wieder der typische Nerd, der unter der Fassade (wie könnte es anders sein) noch mehr zu bitten hat. Allerdings bekommt man bis fast zum Schluss nur wenig aus Garretts Privatleben mit und so ist es mir schwer gefallen diesen Charakter kennen zu lernen und ihn einzuschätzen.

Was Cam angeht, so habe ich mich schon nach kurzer Zeit eine Meinung über den selbstbewussten Schönling gebildet, die auch während der gesamten Story doch mehr als bestätigt wurde. Eigentlich schade, denn so war fast von Anfang an klar, wie sich die Geschichte entwickeln wird.

Die restlichen Charaktere sind doch etwas sehr farblos und beliebig geblieben und daher bin ich mir nicht so sicher, welchen Charakter man hätte weglassen konnte.







Der Schreibstil ist recht schlicht gehalten, für meinen Geschmack aber zwischen drin etwas zu jugendlich und legere, was sich etwas merkwürdig gelesen hat. Zwar ist es ein Jugendroman, trotzdem finde ich einen zu jugendlichen Schreibstil immer etwas schwierig, da es leicht aufgesetzt und stellzig klingt.

Wirklich Spannung und Emotion kam aber bei mir nicht auf, aber trotzdem hat sich die Geschichte recht schnell weglesen lassen.






Was die Handlung betrifft war ich doch recht überrascht, denn bei der Beschreibung von Libby hatte ich wirklich Angst mich mit einer oberflächlichen und seichten Person rumschlagen zu müssen. Glücklicherweise hat Libby aber mit mehr Facetten geglänzt, auch wenn ich zeitweise nicht nachvollziehen konnte, wie man nur so naiv und blind sein kann, was Cam betrifft.

Da die Handlung an manchen Stellen recht vorhersehbar war kam nicht wirklich Spannung auf und man hat schnell gemerkt, wo es hingehen soll mit der Geschichte.

Manche Handlungen der Charaktere waren für mich nicht ganz nachvollziehbar. So ist Libby den ganzen Sommer von ihren Eltern getrennt und verliert kein Wort darüber. Auch wird nicht von Telefonaten oder Briefen erwähnt, was ich persönlich etwas unlogisch finde. Welche Eltern melden sich denn einen ganzen Sommer nicht bei ihrer minderjährigen Tochter?

Die Geschichte hat sich doch sehr schnell lesen lassen, auch wenn mir Dev als Klischee-Schwuler, ordentlich auf den Keks gegangen ist, denn er hat meiner Meinung nach den schmalen Grad zwischen liebeswert ausgeflippt und schrullig sehr schnell überquert und war nur noch überpräsent und nervig.

Die Fortsetzung der Geschichte ist im englischen bereits erschienen und ich habe auch schon angefangen sie zu lesen, denn es verspricht zumindest auch wieder eine leichte Sommerlektüre zu werden, wie der erste Teil.






Cover: 2/5
Charaktere: 3/5
Schreibstil: 3/5
Handlung: 3/5

















Sommer offline






Pilgrims don't wear pink
Confederates don't wear couture (engl. bereits erschienen)