Donnerstag, 31. Januar 2013

Türkisgrüner Winter






Erschienen:
Oktober  2012 im Schandtaten Verlag


Seiten:
359 Seiten als e-Book


Teil einer Serie?
Ja, 2. Teil einer Dilogie (bisher)
 




Elyas und Emely sind zurück. Doch Elyas hat sich verändert. War er noch bis vor kurzem nicht von Emelys Seite weg zu denken, zieht er sich nun von ihr zurück. Als dann schließlich auch noch ein brisantes Geheimnis ans Licht kommt scheint es für Emely und Elyas keine Zukunft mehr zu geben. Gelingt es den beiden doch noch ihr Happy End zu finden und die Schatten der Vergangenheit zu überwinden?
 
"Kirschroter Sommer" hat mich begeistert und berührt, deshalb war für mich klar, dass ich unbedingt auch den Nachfolger lesen werde. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Emely und Elyas weitergeht. Umso mehr hat mich gefreut, dass ich die Fortsetzung gleich im Anschluss an "Kirschroter Sommer" lesen konnte.



Das Cover hat mir auch bei diesem Band gut gefallen. Wie schon beim ersten Teil ist es schlicht gehalten und verrät auch hier wieder nichts über die eigentliche Handlung.
 
 
 
Die Charaktere haben mir ja im ersten Band schon sehr gefallen und auch in diesem Band hat es die Autorin wieder geschafft Emely, Elyas und Co. wieder ihre ganz persönliche Note zu verleihen.
Was mich sehr gefreut hat, ist das Alex in diesem Band sehr viel ruhiger und zurückhaltender ist. Hat mich im ersten Band noch gestört, dass sie doch sehr egozentrisch ist, so scheint sie sich diesmal wirklich mehr auf ihre Freunde und Familie zu konzentrieren. Das fand ich durchaus erfreulich.

Emely und Elyas haben ihre jeweiligen Charakterzüge recht gut bebehalten, allerdings haben mir stellenweise Emelys freche Sprüche gefehlt, die ich im ersten Band doch sehr abwechslungsreich, lustig und erfrischend fand.
Auch sehr schön fand ich, dass man einen besseren Einblick in Elyas Freundeskreis bekommen hat und die alten Bekannten aus dem ersten Teil wiedergetroffen hat.

 
Der Schreibstil ist genau wie schon im ersten Teil flüssig und leicht zu lesen. Carina Bartsch schafft hat es auch diesmal geschafft mich durch ihre Worte und die Geschichte sehr zu berühren und mich fasziniert.
 
Die Handlung schließt fast unmittelbar an die des ersten Teils an. Was ich sehr schön finde, ist das sich die Autorin ihre ganz besondere Art ausgedacht hat, um dem Leser einen kleinen Rückblick auf die Vergangenheit von Emely und Elyas zu geben. Das habe ich so bisher auch noch in keinem Buch erlebt und es deshalb sehr gelungen.
Wieder wird die Geschichte aus Emelys Sichtweise erzählt. Und wieder scheint Emely einfach nicht lange glücklich bleiben zu dürfen. Die Gefühle, die sie während der Erzählung durchlebt haben mich sehr berührt und ich habe mich so gut in sie hineinversetzten können, dass es mich fast schon erschreckt hat.
Zwischendurch hat mir Emely so unendlich leid getan, denn ich glaube, dass schon mal fast jeder in einer ähnlichen Situtation war und mit Liebeskummer umgehen musste. Trotz all dem Schmerz und dem Gefühlschaos musste ich besonders während der ersten Kapitel doch sehr lachen, denn Carina Bartsch hat es wirklich geschafft, dass ich eine sturzbetrunkene und lallende Emely vor mir sehe. Die sonst so starke und reife Emely mal von einer anderen Seite zu erleben hat bei mir für viele Lacher gesorgt und mir Emely (wenn überhaupt möglich) noch sympathischer gemacht.
Der Schluss kam mir etwas zu plötzlich und zu unerwartet. Ich hätte sehr gerne noch ein paar Tage länger mit Emely und Elyas verbracht, um zu sehen, wie die beiden sich in ihrer neuen Zukunft zurecht finden.
Alles in allem handelt es sich bei "Türkisgrüner Winter" aber um einen sehr gelungen Nachfolger. Ich hoffe inständig, dass wir noch mehr über Elyas und Emely lesen dürfen, denn ich bin sicher, dass die Geschichte der beiden noch nicht zu Ende erzählt ist.
 
Cover: 5/5
Charaktere:  5/5
Schreibstil:   5/5
Handlung: 4/5


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