Freitag, 29. März 2013

Casual Friday No. 13/2013





Note für diese Woche: 1-2

Song der Woche: "Work hard, play hard" von Tiesto


Eine kurze Woche ist vorbei und endlich haben wir ein paar Tage frei. Das war aber nach dieser anstrengenden Woche auch mehr als nötig.

Von der eigentlichen Arbeitswoche an sich habe ich kaum was mitbekommen, was vor allen Dingen daran lag, dass ich vor lauter Arbeit kaum zum essen oder trinken gekommen bin. Das Einzige, was mich immer mal wieder aus meinem Arbeitstrott reißen konnte waren die Bewohner der unbebauten Wiese nebenan.

Nachdem sich zu Beginn der Woche ein Fasanenpärchen sowie 3 junge Rehe haben blicken lassen wurde meine Laune am Donnerstag doch sehr rasant von einem anderen Feld- und Wiesenbewohner gesteigert.

Ich habe nämlich den Osterhasen gesehen! Doch, doch! Das war er ganz bestimmt. Zugegeben er hatte noch kein Körbchen auf dem Rücken, aber ich bin mir sehr sicher, dass er auf der Wiese inkognito nach guten Verstecken für Schokieier gesucht hat. Da kann man mir erzählen, was man will - ich bin felsenfest davon überzeugt, dass das nur der Osterhase höchstpersönlich gewesen sein kann. :)

Nachdem ich dann gestern den Arbeitstag irgendwie überstanden habe ging es anschließend noch einkaufen. Und anscheinend waren einige andere Leute der festen Überzeugung, dass es der letzte Tag vorm Weltuntergang ist und man noch schnell die Vorräte auffüllen muss.

Ich bin ja ein eher gemütlicher Mensch und stehe so gar nicht auf Hektik und Stress. Ihr könnt euch dann vielleicht vorstellen, wie es mir gestern in diversen Einkaufsmärkten ging. Es ist nicht so leicht seinen Einkäufe zu erledigen (und möglichst an alles zu denken) während man Slalom um sämtliche anderen Einkäufer fahren darf. 

Mal ehrlich, ich bin schwer für eine Alkoholkontrolle bei Einkaufswagenfahrern. Zumindest hoffe ich inständig, dass einige von diesen Einkäufern was getrunken hatten, denn  sonst gibt es keine plausible Entschuldigung für solch rücksichtsloses Verhalten.

Da ich einem Nervenzusammenbruch vorbeugen wollte, habe ich also meinen Wagen an der Seite hingestellt und mich durch die Kühltheke gekämpft. Als ich dann an meinen Wagen zurück komme sehe ich eine Frau darin wühlen. Ja, wirklich wühlen. Ich habe sie dann darauf aufmerksam gemacht, dass das mein Wagen ist und da meinte sie nur, dass sie sich schon gewundert hätte, warum im Wagen alles durcheinander wäre.

Ich weiß schon sehr gut, dass ich nicht der ordentlichste Mensch auf der Welt bin und ich doch ausgeprägte chaotische Züge an mir habe, aber das war das erste Mal, dass man meine "Ordnung" im Einkaufswagen kritisiert hat. Ich frage mich ernsthaft, ob es Menschen gibt, die während ihres Einkaufs alles systematisch im Wagen verteilen. Wahrscheinlich gibt es mehr als man denkt, aber ich gehören nicht dazu. Was nicht kaputt gehen kann wird auch schon mal in den Wagen geworfen und ich versuche auch darauf zu achten kein Träger mit Wasser auf meine Tomaten zu stellen, aber da hört es dann auch schon auf. Es ist mir viel zu mühsam auch noch darauf zu achten, ob mein Wagen Feng Shui mäßig gestaltet ist.

Nach diesem Einkaufsmarathon war ich heilfroh, als ich gestern Abend dann endlich im Bett lag und mich auf einen Tag freuen konnte, an dem ausschlafen angesagt war. Tja, aber wie es immer so bei mir ist. Ausschlafen ist nicht. Um 8 Uhr heute morgen war ich wach, was nicht zuletzt daran lag, dass in meinem Treppenhaus ein Betrieb wie auf dem Frankfurter Flughafen geherrscht hat. In einer Tour kamen und gingen Leute, wurde an den Nachbartüren Sturm geläutet und sich lautstark im Treppenhaus unterhalten.Wie kann man nur an einem Feiertag morgens schon so aktiv sein? Kennen diese Menschen sowas wie ausschlafen nicht?

So hat also mein Tag recht früh begonnen und auch morgen heißt es wieder früh aus den Federn. Das Leben ist wirklich ungerecht. Und als ob das auch noch nicht reichen würde, wird ja morgen auch noch die Uhr umgestellt und man klaut uns auch noch eine Stunde von unserem wohlverdienten Schlaf. Ich sollte also wirklich endlich einen Antrag auf Winterschlaf stellen.

Euch anderen wünsche ich jetzt aber wunderbare (hoffentlich nicht verregnete) und schöne Ostern im Kreis eurer Lieben.


Frohe Ostern und bis zum nächsten Mal

Tschuss




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