Freitag, 26. April 2013

Casual Friday No. 17/2013



Note für diese Woche: 1*

Song der Woche: "Can't hold us" von Macklemore und Ryan Lewis 



Es ist wirklich der Wahnsinn. Diese Woche ist vorbei und sie war nahezu perfekt. Und das habe ich ganz alleine euch zu verdanken. Ihr habt meine Woche wirklich versüßt und jeglichen Anflug von schlechter Laune schon im Keim erstickt. Aber alles der Reihe nach.

Es ist euch sicherlich schon aufgefallen, dass sich das Design meines Blog etwas verändert hat. Das habe ich der lieben Ines von "The Call of Freedom & Love" zu verdanken, die mit viel Geduld und Liebe zum Detail meinen Blog überarbeitet hat. An dieser Stelle noch mal vielen lieben Dank dafür, dass du bis zum Schluss durchgehalten hast, denn es war mit mir sicher manchmal recht anstrengend. Schreibt mir doch mal, wie ihr das neue "Outfit" von meinem Blog findet. Fehlt euch etwas oder habt ihr noch Wünsche?

Mit dem neuen Design wird sich auch das ein oder andere ändern. Ab sofort wird es keine detalierte Rezension mehr zu Folgebänden von Reihen geben. Da es sehr schwer ist wirklich etwas neues zu Fortsetzungen zu schreiben ohne schon zu viel zu verraten werde ich jeweils nur eine kurze und knappe Rezi schreiben und dafür dann beim letzten Teil einer Reihe etwas zusammenfassendes über die Reihe schreiben.

Nachdem also Anfang der Woche mein Blog umgestaltet wurde kam am Dienstag der große Tag. "Der Welttag des Buches" um genau zu sein. Ich wollte es mir auf keinen Fall entgehen lassen auch daran teilzunehmen und hatte wirklich gehofft, dass euch das Buch, das ich als Gewinn für euch ausgesucht habe gefällt. Aber nie hätte ich gedacht, dass die Resonanz so groß und so positiv ausfällt. Und mit den Kommentaren kamen auch immer mehr Leser dazu. Ich konnte es wirklich nicht fassen. Es macht mich sehr sehr glücklich zu wissen, dass es jemanden da draußen gibt (mal abgesehen von meinen Freunden und meiner Familie (vielen Dank euch)), die sich mein Geblubber anhören bzw. durchlesen. Das hat mich motiviert und meine Woche umso besser gemacht.

Und als ob das nicht alles schon reichen würde habe ich dann Anfang der Woche erfahren, dass mir die Glücksfee endlich einmal hold war und ich für die "dm Lieblinge" aufgelost wurde und jetzt die Box auch endlich bekomme. Wie cool ist das denn?!

Es gibt bestimmt auch einige unter euch, denen es genauso geht wie mir. Kleine Pechvögel, die bei Verlosungen und anderen Gewinnspielen fast immer leer ausgehen (hier stellt sich die Frage, ob eine Selbsthilfegruppe nicht hilfreich wäre). Umso mehr freut man sich dann aber ein Loch in den Bauch, wenn man auch endlich mal zu den glücklichen gehört, die mal nicht zu kurz kommen. 

Und da die Woche immer noch nicht perfekt genug war, hat fast die ganze Woche die Sonne geschienen und der Himmel war blau. Was kann es denn schöneres geben?!

Ich hoffe doch sehr, dass meine kleine Glückssträhne noch ein Weilchen anhält und nicht die nächste Woche ein Unglück das nächste jagt.

Wie war denn eure Woche? Habt ihr auch einen Song der Woche?


 
Ich wünsche euch ein schönes und entspanntes Wochenende!



Bis zum nächsten Mal

Tschuss



Dienstag, 23. April 2013

Blogger schenken Lesefreude - Der Welttag des Buches ist da


es ist endlich soweit. Der Welttag des Buches ist gekommen und auch ich nehme bei der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" teil. 

Lesen nimmt einen großen Teil in meinem Leben ein. Ein gutes Buch schafft es mich auch an den stressigsten Tagen in eine andere Welt zu entführen. So kann man sich an einem regnerischen Herbstnachmittag von Alice durch das Kaninchenloch ins Wunderland entführen lassen oder sich zusammen mit Elizabeth Bennet mit Mr. Darcy zu streiten. Ein Leben ohne Bücher könnte ich mir nicht mehr vorstellen, denn in ihnen ist alles möglich.

Und um einem von euch die Möglichkeit zu geben auch in eine andere Welt abzutauchen könnt ihr bei mir dieses Buch gewinnen:

"Frostherz - Mythos Academy III" von Jennifer Estep

Die Mythos Academy Reihe hat mich von Anfang an mit ihrer detailreichen und mystischen Welt begeistert. 

Hier also die Teilnahmebedingungen:


1. Ihr müsst mindestens 18 Jahren alt sein (solltet ihr unter 18 Jahren sein bitte die Einverständniserklärung der Eltern einholen) und mit einem Wohnsitz in Deutschland haben (oder, solltet ihr aus der Schweiz oder Österreich kommen, einen Teil zum Porto beisteuern).

2. Das Gewinnspiel beginnt heute und endet am 30.04.2013 um 23:59 Uhr.

3. Werdet oder seid Leser auf meinem Blog.

4. Nach der Auslosung habt ihr eine Woche Zeit euch bei mir unter sunnybooks86@web.de zu melden und mir eure Daten durchzugeben.

5. Hinterlasst einfach einen Kommentar und sagt mir, warum ich gerne "Frostherz" gewinnen wollt.


Ich wünsche euch anderen Lesebegeisterten viel Spaß beim Welttag des Buches und viel Erfolg für das Gewinnspiel.


Montag, 22. April 2013

Das Labyrinth erwacht




Erschienen:
Januar 2013 im Arena Verlag


Seiten:
407 Seiten als Hardcover


Teil einer Serie?
Ja, 1. Teil einer Trilogie 







Sieben Jugendliche erwachen auf einer weiten Ebene. Sie wissen weder wer sie sind, noch wie sie an diesen unbekannten Ort gekommen sind. Doch schon bald müssen sie erfahren, dass sie Spielfiguren in einer gefährlichen Hetzjagd sind, die nur einen Sieger zulässt.

Sie müssen sich entscheiden. Werden sie zusammen arbeiten, obwohl sie genau wissen, dass es am Ende nur einen Überlebenden geben kann? Die Jugendlichen werden auf eine harte Probe gestellt und müssen ihren Weg durch verschiedene Welten finden, während die Angst ihr ständiger Begleiter ist.




Ich hab "Die Auserwählten im Labyrinth" von James Dashner verschlungen und habe nun auf ein ähnlich gutes Buch gehofft. Besonders gespannt war ich auch, da der Autor ein Deutscher ist und ich gerne wissen wollte, wie sich die Geschichten von einander unterscheiden würden.



Das Cover finde ich ganz nett, aber aus meiner Sicht ist es nichts besonders. Man könnte vielleicht darüber spekulieren, was es mit den Einzelnen Kreisen auf sich hat, aber an sich ist das Cover nicht besonders aussagekräftig.




Die Charaktere haben mir richtig gut gefallen. Obwohl der Autor mit 7 Charakteren sich eine Menge arbeit geschaffen hat, hat er es doch richtig gut geschafft jedem Charakter seine persönlichen Eigenheiten und Verhaltensweisen zu geben und ihn damit zum Leben zu erwecken.

Ich war sehr gespannt auf Mary, denn aus meiner Sicht hatte sie das größte Potenzial sich weiterzuentwickeln und über sich hinaus zu wachsen, was sie auch schon während des ersten Bandes dieser Trilogie eindrucksvoll geschafft hat. Sie hat sich binnen weniger Tag von einem kleinen verwöhnten Prinzeschen in eine tapfere und stärkere junge Frau verwandelt. Auch wenn sie bestimmt noch eine Menge Luft nach oben hat ist ihre bisherige Entwicklung deutlich zu spüren.

Kathy's Charakter hat mir zu Beginn überhaupt nicht gefallen. Sie ist ein manipulatives Biest, das alles tun würde, um ihren Willen zu bekommen und auch nicht davor zurückscheut über Leichen zu gehen, um ihr eigenes Überleben zu sichern. Nichts desto trotz hat mich ihr Sinneswandel gegen Ende des Buches wirklich beeindruckt und berührt. Ich hätte diese Handlungsweise nicht von ihr erwartet.
Mischa, Tian, Jenna und Jeb lernt man zwar kennen, doch bleiben diese Vier während des Buches für mich noch am wenigsten greifbar. Man erfährt zwar etwas über die einzelnen Charaktereigenschaften, trotzdem bleiben diese Vier etwas unschärfer als die anderen.
Léons Charakter fand ich durchaus spannend und auch bei ihm bin ich mir sicher, dass mehr in ihm steckt als der toughe Kämpfer, den er nach außen hin immer gibt. Man hat schon etwas von seiner Gefühlstiefe gegen Ende des Buches erahnen, doch ich denke, auch hier gibt es noch großes Potenzial.



Der Schreibstil war durchaus spannend, auch wenn es zwischendurch nicht ganz so spannungsgeladen war.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sichtweise der einzelnen Charaktere geschildert, was einem einen guten Rundumblick über die Gefühle und Erinnerungen der Einzelnen verschafft. Man lernt so die Charaktere besser kennen, was aber natürlich auch ein Nachteil sein kann. Durch das Kennenlernen baut man eine gewisse Beziehung zu diesen Persönlichkeiten auf und so fällt es immer schwerer zu überlegen, wem man den Sieg und das Überleben mehr gönnt. Vielleicht war das auch der Hintergedanke des Autor bei der ganzen Sache war.
Etwas nervig empfand ich es allerdings, dass uns der Autor reglmäßig darüber aufgeklärt hat, welche Farbe der Schleim hatte, den die einzelnen Jugendlichen ausgespuckt haben. Das sind Informationen, auf die ich doch dann gut verzichten kann.


Die Handlung ist wirklich gut umgesetzt. Die Geschichte ist stellenweise sehr spannend ohne wirklich gestellt zu wirken. Ich finde auch sehr gut zu sehen, was Extremsituationen aus einem Menschen machen können und zu welchen Handlungen man dann fähig ist.
Vieles bleibt während diesen ersten Teils unklar und auf die vielen Fragen, die sich einem während des Lesens stellen bekommen auch nur sehr wenige Antworten. So bleibt die Geschichte spannend und vielversprechend was die Folgebände betrifft.
Ab und an bekommt man eine Vorahnung auf die Ereignisse, die noch folgen könnten, doch das ist glücklicherweise sehr selten der Fall, was alles unvorhersehbar und aufregend macht.
Zwischendurch konnte ich es mir aber nicht verkneifen mit den Augen zu rollen, wenn es um die eigentlich gar nicht so komplizierte Gefühlslage zwischen Jeb und Jenna ging. Das war mir an einigen Stellen etwas zu viel.
Bisher habe ich auch noch nicht ganz nachvollziehen können, warum es sich bei den verschiedenen Welten um ein Labyrinth handeln soll, denn eigentlich muss man sich hier weniger einen Weg durch einen Irrgarten suchen. Das Ziel bzw. der Ausgang ist klar und deutlich makiert und so müssen die Jugendlichen eigentlich "nur" darauf zulaufen. Das hat für mich nicht viel mit einem Labyrinth zu tun. Aber vielleicht bekomme ich ja eine passende Antwort in einem der beiden anderen Teil.

Bei "Das Labyrinth erwacht" handelt sich um ein wirklich gelungenes und spannendes Buch, das durchaus mit der Maze-Runner Trilogie von James Dashner mithalten kann, auch wenn es sich in vielen Dingen komplett unterscheidet.
Der erste Teil der Labyrinth-Trilogie ist auf jedenfall ein Must-Read für alle, die auf Spannung und Nervenkitzel stehen.



Cover: 4/5
Charaktere: 5/5
Schreibstil: 4/5
Handlung: 4/5  




Freitag, 19. April 2013

Casual Friday No. 16/2013



Note für diese Woche: 2-3

Song der Woche: "Happiness" von Alexis Jordan


Was war das nur für ein toller Start in die neue Woche? Der Frühling war endlich zu erahnen. Kein Regen und kein Schnee. Dafür umso mehr Sonnenschein und blauer Himmel. Es ist wirklich ein gutes Gefühl endlich die Heizungen ausstellen zu können und nachts wieder das Fenster im Schlafzimmer auflassen zu können ohne am nächsten Morgen mit Eiszapfen an der Nasenspitze aufzuwachen.

Wenn die gesamte Woche nur so geblieben wäre wie der Montag, dann hätte ich dieser Woche ohne Bedenken eine 1 geben können. Leider hatte es aber schon der Dienstag gewaltig in sich. Denn mitten in der Nacht bin ich mit ziemlichen Schmerzen in der rechten Schulter aufgewacht. Für mich leider nicht das erste Mal. Darum war mir dann auch klar, wie der Tag für mich aussehen wird. Ich kann dann nämlich meinen Kopf ohne Schmerzen nicht drehen und auch nicht wirklich liegen. Da helfen nur Schmerzmittel, Voltarencreme und ein Wärmekissen. Das einzig Gute an dieser Sache ist, dass nach einem Tag alles wieder in Ordnung ist. Trotzdem hätte ich wirklich darauf verzichten  können.


Nach einem schmerzhaften Dienstag ging es mir am Mittwoch wieder so gut, dass ich wieder zur Arbeit gehen konnte. Und bei strahlendem Sonnenschein haben sich dann auch unsere tierischen Mitbewohner von der unbebauten Wiese nebenan endlich wieder gezeigt.  Dort wohnen nämlich zwei  Rehe. Ein Rehbock, mit süßen  kleinen Hörnchen und ein weibliches Reh. Leider kam mein Vorschlag  die beiden Marianne und Michael  zu nennen weder bei meinen Kollegen noch bei den Rehen gut an (letztere flüchteten sogar). Was das wohl zu bedeuten hat?!  :)


Und kaum ist es auch nur ansatzweise warm scheinen einige zu glauben, man müsste sich kleiden wie im Hochsommer. So kam mir am Mittwoch zum Beispiel ein junges Mädchen entgegen, die auf dem Weg zu Schule war. Sie trug ein kurzes Kleid, dessen Rock eher an einen zu breiten Gürtel erinnert hat und Highheels. Wenn die Gute sich schon bei knapp 25 Grad so anzieht, möchte ich nicht die Steigerung sehen, wenn wir draußen mal 35Grad haben.


Am meisten habe ich mich aber heute morgen über zwei Mädels gewundert, die entweder verpennt haben, oder versuchten einen neuen Modetrend durchzusetzen. Die beiden haben nämlich noch komplett im Schlafanzug auf dem Weg zur Schule. Eine von ihnen hatte sogar noch eine Schlafmaske auf dem Kopf und einen Plüschbär im Arm, die eine ein Kuschelkissen.  Kann mich bitte vielleicht jemand von euch darüber aufklären, was das war? ich meine grundsätzlich fände ich es auch sehr praktisch, wenn ich mich morgens nicht mit der ewigen Frage nach dem Outfit rumärgern müsste, aber ich fürchte fast, dass sich dieser "Extrem-out-of -bed-Look" nicht durchsetzen wird.


So, das war es nun mit meinem kleinen Bericht zu dieser Woche. Was war bei euch so los? Wie habt ihr die ersten warmen Frühlingstage verbracht?



Ich wünsche euch ein schönes und entspanntes Wochenende!



Bis zum nächsten Mal

Tschuss

Montag, 15. April 2013

Ricky Ricardo, mein Handy und ich




Erschienen:
März 2013 im Ueberreuter Verlag

Seiten:
288 als e-Book

Originaltitel:
Teil einer Serie?
Nein, ein Einzelband








Agatha (vonn ihren Freunden Aggie genannt) führt ein gemütliches Leben im sonnigen und warmen Miami bis ihr Vater einen Job ich verschneiten Alaska annimmt. So muss Agatha sich nicht nur an eine neue Schule und ein neues Klima gewöhnen, sondern auch daran, ihre Mutter, eine ehemalige Soap-Darstellerin, nun permanent um sich zu haben. Als ob das noch nicht schlimm genug wäre verliert sie auch noch ihr Handy und muss bald feststellen, dass ihr ehemaliger mobiler Begleiter ein aufregenderes Leben hat als sie.




Das Buch wurde mir von Amazon empfohlen und die Geschichte klang auch ganz lustig, deshalb habe ich mir das Buch dann auch als e-Book zugelegt. Ich wollte das Buch wirklich gut finden, aber leider konnte die Autorin mich so gar nicht vom lustigen Aspekt ihrer Geschichte überzeugen.



Das Cover finde ich jetzt nicht unbedingt besonders gelungen. Nichts weckt für mich daran das Interesse an der Geschichte.




Die Charaktere fand ich fast alle furchtbar. Es gab kaum einen, der mich wirklich begeistern konnte, was nicht zuletzt auch daran lag, dass so ziemlich jeder einzelne Charakter "Klischee, hier bin ich" geschrieen hat.

Agatha ist ein pumliges Mauerblümchen, die lieber den ganzen Tag faulenzt anstatt sich zu bewegen. Sie hat einen merkwürden Kleidungsstil und eine recht komische Ansicht, was manche Dinge betrifft. Als ich das erste Mal ihre Personenbeschreibung gelesen habe dachte ich, ich hätte Lisa Plenske aus "Verliebt in Berlin" vor mir.

Die halb Latina Aggie hat leider kaum Pfeffer im Hintern. Sie erinnerte mich eher an eine wandelnde Valiumtablette. Sie versteckt sich hinter ihrem Körpergewicht und scheint nicht mal zu versuchen etwas aus sich zu machen. In Miami schien ihre einzige 
Darseinberechtigung darin zu liegen die mollige beste Freundin einer hübschen Möchtegern-Barbie zu sein.

Am Schlimmsten aber fand ich es, dass Agatha sich öfters im Laufe der Geschichte gefragt hat "Was würde mein Handy tun?" oder sogar "Was würde mein Handy anziehen?". Ganz ehrlich was soll das denn???? Das hat nichts lustiges, sondern lässt vermuten, das die Protagonistin nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.

Die Eltern von Aggie sind furchtbar klischeehaft. Eine aufgedrehte, oberflächliche Mutter, die den ganzen Tag wie eine angeknipste Irre über ihrer einzigen Tochter schwebt. Und, wie schon zu ahnen, schafft es unsere Protagonistin nicht den hohen Ansprüchen ihrer Mutter zu genügen.

Um das Bild der Klischeeamerikanerin zu vervollständigen trägt unsere Latina-Mutter den ganzen Tag einen verängstigten Chihuahua mit sich spazieren, den die natürlich zu jeder Gelegenheit passend ausstaffiert. Zusätzlich steht diese Frau sehr gerne im Mittelpunkt und tut einfach alles dafür, um beachtet zu werden.

Der Vater, der in dieser Geschichte ein Radio-Psychater ist, erscheint wenn überhaupt nur am Rande und scheint außer seinem gezwungen fröhlichen Charakter nichts weiter mitzubringen. Seine Tochter verlässt das Haus und kann auf die Frage wohin sie geht nur mit "ich weiß es nicht antworten". Ist ja ganz klar, dass ein verantwortungsbewusster Vater, wie dieser hier, sie kommentarlos abziehen lässt.

Was Agatha's neue Mitschüler betrifft, so jagt hier ein stereotyp den anderen. Denn natürlich verliebt sich Aggie schon am ersten Tag in den Schulschönling und natürlich klebt eine hinreißende Blondine an seiner Seite. Ich finde es sehr schade, dass nahezu kein Charakter eine eigene Persönlichkeit zu haben scheint und nur das Klischee bedient.




Den Schreibstil fand ich etwas sehr platt und viel zu aufgesetzt. Da das Buch aus Aggies Sicht geschrieben ist hat man wohl versucht auch den Schreibstil bewusst jugendlich zu halten, was meiner Meinung nach komplett nach hinten losgegangen ist. Es klingt an einigen Stellen wie gewollt und nicht gekonnt. 

Ansonsten war die Story zwar schnell und flüssig zu lesen, leider hat es ihr meiner Meinung aber an Tiefe und vor allem Humor gefehlt. Zwar versucht der Autor immer wieder lustige Szenen entstehen zu lassen und komische Dialoge einzubringen, aber wirklich lachen konnte ich weder über die Dialoge noch über die Szenen.

Gegen Ende hat dann Micol Ostow versucht noch etwas Action und Dramatik in die Handlung zu bringen, was ihr aber nicht gelungen ist. Der Geschichte fehlt es an Witz, Charisma und Timing.



Die Idee für die Handlung ist an und für sich nicht schlecht. Wie ergeht es einem Mädchen aus Miami, wenn es auf einmal aus seiner warmen und sonnigen Heimat fort muss und sich bald darauf in einem düsteren und verschneiten Kaff in Alaska wieder findet.

Die Umsetzung war leider nicht ganz so gut. Es hat mich doch sehr genervt und ermüdet nahezu auf jeder Seite lesen zu müssen, welche Figur Aggie hat und was an ihr unvorteilhaft aussieht und was nicht; dass sie viel lieber im Bett liegt als sich zu bewegen und wie sehr sie doch ihre beste Freundin vermisst, bei der sie keine Persönlichkeit haben durfte, aber als die dicke und lustige Freundin ein gutes Leben hatte.

Manchmal hätte ich mir wirklich gerne Aggie gegriffen und sie mal gründlich 
durchgeschüttelt, um ihr ihren naiven Blick auf die Wirklichkeit auszutreiben.

Während der Geschichte verliert Aggie dann auch noch ihr Handy, aber anstatt es zu suchen und es sich wiederzuholen begnügt sie sich damit es per GPS zu orten und zu verfolgen wo es sich überall aufhält. Ich habe mich dann oft gefragt, ob sie nicht einfach auf ihrem Handy anrufen kann um so heraus zufinden, wo sich ihr Smartphone befindet.

Die "Liebesgeschichte" zwischen Aggie und Torbin finde ich nicht gerade gelungen, denn in meinen Augen ist es keine. Aggie tut während der ganzen Story fast nichts anderes als ihn anzuschmachten (kommt aber so gar nicht aus dem Quark". Das er tatsächlich auch Interesse an ihr hat kommt nur ab und an kurz durch, ist aber eher ein flüchtiger Eindruck als etwas greifbares. Das die beiden dann am Schluss dann doch zusammen kommen war für mich dann doch etwas verwunderlich.



Ich hatte mir von "Ricky Ricardo, mein Handy und ich" eine lustige und leichte Geschichte versprochen. Leider konnten die Story und die Charaktere mich nicht überzeugen.





Cover: 2/5
Charaktere: 2/5
Schreibstil: 2/5
Handlung: 2/5


Freitag, 12. April 2013

Casual Friday No. 15/2013

Note für diese Woche: 3
 
 
Song der Woche: "Rain" von den Guano Apes
 
 
Irgendwie wollte und wollte diese Woche nicht rumgehen. Auf der Arbeit war nicht viel los und so versucht man dann irgendwie den Arbeitstag rum zubringen. Kennt ihr sowas auch?
Am Dienstag musste ich mich dann von meinem geliebten Handy trennen, denn das Display ist kaputt gegangen. Also musste es wohl oder übel in Reparatur und ich darf mich jetzt die nächste Zeit mit meinem alten HTC Desire rumschlagen, dass irgendwie alles macht, nur nicht das, was es soll. Da merkt man doch erst, wie sehr man sein Samsung Galaxy Handy vermisst. Ich hoffe doch sehr, dass ich meine Smartphone vielleicht schon nächste Woche wiederbekommen kann, bevor ich ausraste und das alte Handy an die Wand werfe.
Sehr neidisch war ich diese Woche auf meine Cousine Anna, die zusammen mit ihren Großeltern nach Thailand in den Urlaub fliegt. Das ist echt gemein. Ich sitze hier im regnerischen Hessen fest, während die Glückliche sich an den Stränden Thailands sonnt.
Ich darf allerdings auch ein wenig stolz auf mich sein, denn ich habe es bisher geschafft, meinen Vorsatz von einem buchkauffreien Monat beizubehalten und stark zu sein. Es fällt mir nicht gerade leicht, wenn ich jeden Tag an meiner Lieblingsbuchhandlung vorbei nach Hause gehen muss, aber bis jetzt hat es geklappt und der halbe Monat ist auch schon fast geschafft.
Während dieser Woche habe ich begonnen abends nach der Arbeit meine Wohnung aufzuräumen und ein wenig Frühjahrsputz zu betreiben. Da ich ja eine ziemliche Chaotin bin, ist es ein ganzen Stück Arbeit.
Gestern habe ich mich dann daran gemacht meinen Küchenschrank aufzuräumen. Da meine Küche sehr klein ist, habe ich auch nur einen Schrank, in den ich mein Geschirr räumen kann. Dementsprechend  kostbar ist jedes bisschen Platz in diesem Schrank. Leider hatte sich über die letzten Monate dort ein Chaos entwickelt (an dem ich meiner Meinung nach übrigens vollkommen unschuldig bin :)), das beseitigt werden musste. So konnte ich auch gleich eine Bestandsaufnahme meiner Vorräte machen und war leicht schockiert, als ich feststellen musste, dass ich Backpulver und Vanillezucker im Übermaß habe. Mit den Vorräten an diesen beiden Zutaten könnte ich die nächsten zehn Jahre tonnenweise Weihnachtsplätzchen backen und hätte immer noch Beutelchen übrig. Das ist nicht gut!

Ich hoffe, dass ich an diesem Wochenende noch ein gutes Stück mehr schaffe und auch mal dazukomme meine Ansammlung von DVD's zu ordnen und zu verräumen. Ich darf zwar keine Bücher kaufen, aber von DVD's hat keiner was gesagt ;).

Das einzig Gute an diesem Dauerregen ist allerdings, dass ich endlich dazu kam meine Dachfenster zu putzen. Da ich nicht nur chaotisch, sondern auch ein wenig faul bin, habe ich einfach ein wenig Spülmittel auf meinem Dachfenster verteilt und den Regen die restliche Arbeit machen lassen. Gewusst wie dank Mama.
Was mir allerdings Rätsel aufgibt ist die Tatsache, dass Kerle gerne mal in strömenden Regen stehen und keinen Regenschirm dabei haben. Mein Kollege meinte, dass Kerle Regenschirme nicht benutzen, weil es ihnen nicht steht. Da lässt sich das "starke Geschlecht" also lieber von Kopf bis Fuß nassregnen, weil es ihnen peinlich ist einen Schirm zu benutzen?! Muss ich das verstehen?
Ich werde euch dann nächste Woche berichten, ob ich mich tatsächlich zum putzen auffraffen konnte.
Ich wünsche euch ein schönes und entspanntes Wochenende!


Bis zum nächsten Mal

Tschuss

Freitag, 5. April 2013

Casual Friday No. 14/2013

 
 
Note für diese Woche: 3
 
Song der Woche: "Basket case" von Green Day
 
 
Die Osterfeiertage sind vorbei. Schade eigentlich, denn so ein paar freie Tage zwischendrin sind schon was sehr schönes.
 
 
Letzten Samstag habe ich mich brav schon früh morgens aus meinem gemütlichen Bett geschält und habe mich auf den Weg zum DM gemacht. Ich wollte bei den Ersten sein, um möglichst schnell alle meine Einkäufe zu erledigen bevor die halbe Stadt für die Samstagseinläufe dort einfällt.
 
 
Es hat was sehr entspanntes, wenn man durch einen fast leeren DM schlendern kann und vor aufgefüllten Regalen stehen und sich seine Sachen zusammen suchen kann. Das sollte ich vielleicht wirklich öfters machen.
 
 
Nachdem ich also alles besorgt hatte, was ich noch für die Ostergeschenke meiner Lieben gebraucht habe, habe ich dann den restlichen Samstag mit Waschen und Schoko-Crossies selbst machen zugebracht. Falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte, ich bin ein recht chaotischer Mensch, was zur Folge hatte, dass meine Küche nach dem Schokodessaster aussah, als wäre eine Bombe explodiert. Ich habe es geschafft so ziemlich überall Schokolade hinzuschmieren einschließlich meines T-Shirts. Vielleicht hätte ich erst nach dieser Aktion waschen sollen?!
 
 
Montagmorgen hat mich dann mein Bruder abgeholt um mit mir und meinen Eltern in den Odenwald zu meinem Onkel und meiner Tante zu fahren. Dort feiern wir traditionell Ostern. Um die Autofahrt etwas angenehmer zu machen habe ich eine CD mit ein bisschen Musik zusammen gestellt. Das fand mein Bruder leider anfangs gar nicht gut, was zur Folge hatte, dass mir einige Male Motörhead und anderer Metall um die Ohren gedröhnt ist. Und das noch vor dem Frühstück! Als Alternative haben wir dann versucht einen passenden Sender im Radio zu finden und was schallt uns lautstark entgegen? "Das kleine Küken piept"! Solltet ihr dieses Lied nicht kennen könnt ihr es euch gerne mal auf You Tube anhören. Wenn ich die knapp 2:50 Minuten überlebt habt wisst ihr vielleicht auch, was danach für eine Stimmung im Auto geherrscht hat. Es war etwas zwischen entnervt, verdutzt und aggresiv. Schreibt mir doch mal, ob ihr das Lied kennt und wie ihr es findet. Gibt es da draußen noch andere Leidensgenossen, die kurz davor waren sich aus einem fahrenden Auto zu werfen?
 
 
Nach dieser musikalisch etwas anstrengenden Fahrt haben wir es aber irgendwie zu meiner Tante und meinem Onkel geschafft. Dort wurde ich dann erstmal angemessen von deren drei Hunden begrüßt. Zwei davon haben mir auf die Hose gesabbert und der dritte hat mich angeknurrt. So kann der Ostermontag doch gut beginnen. :)
 
 
Wenigstens hat aber das leckere Osterbrunchbuffet alles wieder gut gemacht. Jede Menge guter Sachen, an denen man sich überfressen konnte. Das war wohl auch der Grund, warum meine Cousinen, mein Bruder und ich uns anschließend die Hunde geschnappt haben um einen Waldspaziergang zu machen.
 
 
Auf dem Weg in den Wald kam uns ein Jogger entgegen, den der erst ca. 9 Monate alte Mastino Napolitano meiner Tante doch sehr interessant. Wer diese Rasse kennt, weiß. dass selbst die Welpen doch etwas größer und kräftiger geraten sind, als ein Dackel. Anscheinend hatte der Jogger angst mit einem Haps gefressen zu werden (auch wenn der Hund an der Leine war), denn er rannte so schnell an uns vorbei, dass er bestimmt eine Bestzeit unterboten hat.
 
 
Nach einem schönen, aber doch recht kalten Ostermontag, folgte leider eine neue Arbeitswoche, die wettertechnisch auch irgendwie noch nicht so richtig an Frühling erinnerte. Da es aber hoffentlich dieses Jahr nochmal warm werden wird, haben meine Mutter und ich uns am Mittwoch aufgemacht und den Werksverkauf von Langnese gestürmt, der bei uns ganz in der Nähe stattfindet. Richtig cool im wahrsten Sinne des Wortes. Tja, und was kauft man am besten bei Langnese?! Richtig: Duschgel und Bodylotion :)
 
 
Schaun wir mal, was das Wochenende für uns bringt. Hoffentlich Sonne und Temperaturen über dem Gefrierpunkt.
 
Ich wünsche euch ein schönes und entspanntes Wochenende!


Bis zum nächsten Mal

Tschuss

Dienstag, 2. April 2013

Gelesen im: März 2013

 
 
 
Gelesene Bücher: 6

03.03. Göttlich verliebt - Josephine Angelini (5 Schmörmel)
12.03. Das Labyrinth erwacht - Rainer Wekwerth (4 Schmörmel)
24.03. Frostherz - Jennifer Estep (4 Schmörmel)
26.03. Beathe (Gefangen unter Glas) - Sarah Crossan (4 Schmörmel)
29.03. Ricky Ricardo, mein Handy und ich - Micol Ostow (2 Schmörmel)
31.03. Der schreckliche Anfang - Lemony Snicket


Seiten gesamt: 2193 Seiten
Seiten pro Tag: 70,74



Gekaufte Bücher: 12


"Der Sarg" von Arno Strobel
"Dance of Shadows" von Yelena Black
"Göttlich verliebt" von Josephine Angelini
"Breathe - Gefangen unter Glas" von Sarah Crossan
"Die Tiefen deines Herzens" von Antje Szillat
"Ricky Ricardo, mein Handy und ich" von Micol Ostow
"Frostherz" von Jennifer Estep
"Herzblut - Gegen alle Regeln" von Melissa Darnell
"Jenseits" von Meg Cabot
"Sommer offline" von Stephanie Kate Strohm
"Enders Spiel" von Orson Scott Card
"Dein göttliches Herz entflammt" von Kelly Keaton




 
SuB Beginn Februar : ca. 144 Bücher









"Göttlich verliebt" von Josephine Angelini
 
Wie schon die ersten beiden Bände ist auch der dritte und letzte Band richtig gut und hat mich von anfang an gefesselt. Einmal mit dem Buch angefangen habe ich es dann auch an einem Tag durchgelesen. Sehr empfehlenswert.







"Ricky Ricardo, mein Handy und ich" von Micol Ostow
 

Die Story hat mich so gar nicht berühren können und besonders lustig fand ich sie leider auch gar nicht.





 

Eve und Caleb - Wo Licht war



Erschienen:
Januar 2013 im Loewe Verlag
Seiten:
299 Seiten als Taschenbuch
Originaltitel:
Teil einer Serie?
Ja, 1. Teil einer Trilogie








Eve führt ein sehr behütetes Leben in einem Internat. Dort hat sie Freunde und ist die Jahrgangsbeste. Doch bald muss sie herausfinden, dass sie und ihre Mitschülerinnen von der Regierung zu einem schrecklichen Leben gezwungen werden sollen.
So hatte sich Eve ihr Leben nicht vorgestellt und so flieht sie eines Nachts aus der sicheren Schule hinaus in eine dystopische Welt, in der man auf sie Jagd macht. Die einzige Chance zu überleben ist einem völlig Fremden zu vertrauen. Doch auch in der vermeintlich sicheren Zuflucht sieht sich Eve bald mit Problemen konfrontiert und ist erneut gezwungen zu fliehen. Wird sie je die sichere Zuflucht Califia erreichen?



Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich doch einige positive Rezensionen darüber gelesen habe und neugierig war, was dahinter steckt.



Das Cover finde ich ganz hübsch, wenn auch nicht wirklich besonders oder einfallsreich. Man könnte vielleicht vom Cover auf den Schauplatz der Geschichte schließen, doch ansonsten ist das Cover wenig aussagekräftig.


 
Die Autorin hat es mir mit diesen Charakteren nun wirklich nicht einfach gemacht, denn ich habe es nicht geschafft auch nur zu einem von ihnen eine besondere Bindung aufzubauen.

Eve ist ein reifes und intelligentes Mädchen, das große Zukunftshoffnungen und -pläne hat und muss dann doch feststellen, dass die Welt nicht ganz so funktioniert, wie sie es sich vorgestellt hat. Sie ist eine Waise, die ihre Mutter während einer furchtbaren Epidemie verloren hat. Von der Regierung wurde sie danach dann auf das Internet geschickt.

Trotzallem hat mich Eve doch manchmal etwas enttäuscht, da sie zeitweise einfach zu unsicher und zu naiv an manche Sachen herangegangen ist. Zwar kann man ihr ihre Unerfahrenheit nicht grundsätzlich anlasten, aber ich glaube, ihr ist zeitweise der Ernst der Lage nicht ganz klar. Ich könnte jetzt auch nicht behaupten, dass sie sich während des Buches großartig weiterentwickelt hätte, was sehr bedauerlich ist.

Caleb ist ein Rebell, der mit einer Gruppe von geflohenen Jungs aus einem Arbeitscamp zusammenlebt. In vielen Aspekten ist Caleb der typische Rebell mit Herz. Leider an manchen Stellen etwas klischeemäßig.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob mir Caleb sympathisch ist oder nicht. Er ist mir zeitweise etwas zu undurchschaubar. Man erfährt etwas über seine Vergangenheit und doch hat er es nicht geschafft, es für mich glaubwürdig und greifbar rüber zu bringen. Er riskiert zwar mehr als einmal seine Gesundheit und sein Leben für Eve (obwohl er zu Beginn der Handlung gar nicht kennt) und trotzdem kam, was ihr betrifft kaum Emotion meinerseits bei mir auf.

Was Arden betrifft bin ich mir nicht ganz sicher. Sie ist von Anfang an eine Kämpferin und nicht so naiv, wie Eve es ist. Sie scheint einen besseren Blick auf die Welt und was darin vorgeht zu haben. Manchmal ist sie mir aber doch auf die Nerven gegangen, weil sie einfach nicht in der Lage zu sein schien irgendwelche menschlichen Emotionen zu empfinden oder darauf zu reagieren. Im Laufe der Handlung hat sich das jedoch weitest gehend geändert und so war sie mir zum Schluss deutlich sympathischer als zu Beginn. Trotzdem wird sie wohl nie zu meinen Lieblingscharakteren gehören.
 
Es hat auch nicht gerade zu ihrer Beliebtheit beigetragen, dass die zu Beginn die ganze Zeit lügen über ihre Familie und das Leben dort erzählt hat.
 
Die restlichen Charaktere habe ich am Rande wahr genommen, aber es gab keinen, der mir besonders im Gedächtnis geblieben wäre.


Die Geschichte wird aus Eve's Sicht erzählt und erlaubt uns so, die Gefühle und neuen Erfahrungen zusammen mit ihr zu erleben.
Trotzdem ist es mir doch manchmal schwer gefallen das Buch wieder zu Hand zu nehmen und weiter zulesen, was daran lag, das es aus meiner Sicht dem Buch total an Spannung gefehlt hat bzw. die Geschichte so geschrieben war, dass die Spannung bei mir nicht ankam und ich manchmal etwas gelangweilt war und auf etwas Action gehofft habe.


Die Handlung hat mich nicht wirklich überzeugen können. Die Grundidee erinnerte mich ein wenig an eine Mischung aus "Neva" von Sara Grant und "Pandemonium" von Lauren Oliver. Es ist eigentlich schade, denn sonst lese ich sehr gerne Dystopien und auch wenn man nicht immer wieder das Rad neu erfinden kann, hatte ich doch auf etwas innovatives gehofft, das mich begeistern kann.
Wie schon erwähnt hat mich die Handlung nicht in Aufregung versetzten können und war an vielen Stellen viel zu flach und einfallslos. Außerdem gab es auch einige Handlungen, die für mich irgendwie unrealistisch waren, das mir das Lesen nun auch nicht gerade einfacher gemacht hat.

Ich befürchte auch, dass ich mir während der Fortsetzung die meiste Zeit Eve's Schuldgefühle "anhören" müsste und darauf kann ich dann doch verzichten, denn es macht wahrscheinlich vieles an der Handlung vorhersehbar.
 
Das Ende fand ich ganz in Ordnung und hatte tatsächlich einen Anflug von Emotion für mich, allerdings hat es das Buch nicht geschafft mich zu überzeugen und so bin ich mir nicht sicher, ob ich denn tatsächlich auch die Fortsetzungen lesen werde.

Alles in allem handelt es sich um einen eher mittelmäßigen Einstieg in eine dystopische Trilogie, die mich nicht komplett überzeugen konnte.


 Cover: 4/5
Charaktere: 3/5
Schreibstil: 3/5
Handlung: 3/5










Eve und Caleb -Wo Licht war (Eve)
Once (engl. bereits erschienen)
Rise (engl. erscheint im April 2013)